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WKÖ-Sekundärrohstoffhandel: „Kunststoffverwertung ist Kreislaufwirtschaft“

Branchensprecher Störchle: „Trägt dazu bei, dass Plastikmüll nicht umweltschädlich entsorgt, sondern einer ressourcensparenden Wiederverwertung zugeführt wird“

Elektromüll
© WKÖ/DMC

Der Fachausschuss Sekundärrohstoffhandel, Recycling und Entsorgung in der Wirtschaftskammer Österreich rückt die Vorwürfe von Umweltorganisationen bezüglich Plastikmüll zurecht: Der Vorwurf lautet: Österreich liege unter den EU-Staaten an vierter Stelle bei den Importen von Plastikmüll. „Dabei wird – möglicherweise bewusst – außer Acht gelassen, dass Kunststoffverwerter in Österreicher durchaus auch von Importen abhängig sind“, sagt Alfred Störchle, Branchensprecher des Sekundärrohstoffhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Gut funktionierende Kunststoffverwertung in Österreich

In der Praxis verwerten österreichische Unternehmen beispielsweise Kunststoffe aus Elektro-Altgeräten und können nur dann wirtschaftlich arbeiten, wenn ein Teil der Kunststoffabfälle zugeliefert wird, weil die Mengen in Österreich einfach nicht vorhanden sind. „Diese Kreislaufwirtschaft trägt dazu bei, dass Plastikmüll nicht umweltschädlich entsorgt, sondern vielmehr einer ressourcensparenden Wiederverwertung zugeführt wird“, so Störchle, der sich dagegen verwahrt, einen ganzen Wirtschaftszweig durch einseitige Interpretation von Daten zu diskreditieren. „Österreich kann stolz darauf sein über eine sehr gut funktionierende Kunststoffverwertung zu verfügen, die weltweit herzeigbar ist und in bestimmten Bereichen technologisch sogar weltweit führend ist“, hebt Störchle hervor. „Das sichert einerseits Arbeitsplätze in unserem Land und trägt andererseits bei, österreichisches Know-how bekannt zu machen und in viele Teile der Erde zu exportieren.“ (PWK362/JHR)

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