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WKÖ-Seeber: Verschärfter Lockdown bittere Pille für den Tourismus

Tourismus-Obmann appelliert an Eigenverantwortung der Bevölkerung – Finanzielle Hilfen müssen nun rasch und unbürokratisch fließen

Robert Seeber, Obmann der WKÖ-Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft
© WKO

Aus Sicht des WKÖ-Bundesspartenobmannes von Tourismus und Freizeitwirtschaft, Robert Seeber, ist die Verlängerung des Lockdowns vom 26. Dezember bis 18. bzw. 24. Jänner eine erneute bittere Pille, die - allen voran - erneut der Tourismus schlucken muss.

„Leider ist das der Preis dafür, dass wir dann Ende Jänner wieder aufsperren können, um das zu tun, was wir am besten können und was unsre Passion ist, nämlich gute Gastgeber zu sein,“ betont der Bundesspartenobmann und erklärt: „Ich appelliere daher an die Eigenverantwortung und Vernunft jeder und jedes Einzelnen, damit es gelingt, durch diese weitere schmerzhafte Maßnahme die Infektionszahlen so zu verringern, dass kein neuerlicher Lockdown mehr notwendig ist. Die Unternehmen brauchen Planungssicherheit, die Gäste Buchungssicherheit und die Mitarbeiter wieder eine Beschäftigungsperspektive.“ 

Seeber fordert Aufstockung von Fixkostenzuschuss und Verlustersatz durch EU

Jedenfalls müssen die finanziellen Unterstützungen rasch und unbürokratisch abgewickelt werden. In diesem Zusammenhang regt Seeber die Aufstockung beim Fixkostenzuschuss von 800.000 Euro auf 3 Mio. Euro sowie beim Verlustersatz vom 3 Mio. Euro auf 5 Mio. Euro durch die EU an. Es sei nicht einzusehen, dass die EU diese überlebenswichtigen Hilfen, noch dazu aus nationalen Budgetmitteln, weiter blockiere. Dies sei auch eine zentrale Forderung anderer EU-Staaten wie Deutschland, Dänemark oder Tschechien.

Zudem müsse bei der EU-Kommission Überzeugungsarbeit geleistet werden, dass der vom Parlament bereits beschlossene 300 Mio Euro Schutzschirm für abgesagte Veranstaltungen nun endlich genehmigt wird, so Seeber.

Bei der Kurzarbeit muss für die Zeit des Lockdowns eine Reduktion der Arbeitsleistung auf null Prozent möglich sein, um das Personal halten zu können, das beim Restart dringend benötigt wird.

Längst überfällig war auch die Ausdehnung der Hilfsmaßnahmen auf die mittelbar betroffenen Unternehmen aus den vor- und nachgelagerten Bereichen. Wir wollen schließlich auch dafür sorgen, so Seeber, dass wir unsere Zulieferer und Kooperationspartner nicht verlieren. Die angekündigte baldige Verabschiedung der diesbezüglichen Richtlinie und in der Folge eine rasche Abwicklung wird daher begrüßt.

Gerade in dieser schwierigen Situation hat sich gezeigt, wie wichtig der Tourismus für Handel, Gewerbe, Kunst, Kultur und viele andere Branchen ist. „Es müssen jetzt alle zusammenhalten und durch einen gemeinsamen Kraftakt sowie verstärktes Testen von Personal und Gästen von der Wintersaison noch retten was zu retten ist. Wenn es uns gelingt, eine EU-weit koordinierte Impf- und Teststrategie zu implementieren, sollte im Sommer Reisen und Urlaub wieder unter angemessenen Rahmenbedingungen möglich sein“, zeigt sich der Bundesspartenobmann abschließend zuversichtlich. (PWK641/DMC)

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