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WKÖ-Seeber: Der Tag der Renaissance des Tourismus

Tourismusbetriebe sind startklar – Oberste Maxime: "Nie wieder Lockdown!"

Reisen, Tourismus
© Envato

"Der 19. Mai 2021 wird als Tag der Renaissance in die Geschichte des österreichischen Tourismus eingehen. Nach mehr als einem halben Jahr behördlichen Lockdowns können die Betriebe von Tourismus und Freizeitwirtschaft heute endlich wieder aufsperren. Das ist der Moment, auf den wir seit dem Herbst des Vorjahres gewartet haben und der wegen der heimtückischen Pandemie leider immer wieder verschoben werden musste. Heute ist es endlich soweit“, freut sich Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): "Unsere Betriebe dürfen wieder aufsperren! Unternehmer und ihre Mitarbeiter können endlich wieder mit Freude und Leidenschaft ihre Gäste verwöhnen."  

Die touristischen Betriebe sind mit Präventions- und Hygienemaßnahmen und einem umfassenden Testangebot bestens vorbereitet, sodass ein sicherer Besuch aller Tourismus- und Freizeitbetriebe möglich ist. Dennoch appelliert der oberste Branchensprecher an die Vernunft und Eigenverantwortung jedes einzelnen Unternehmers, Mitarbeiters und Gastes, die Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten. Denn die oberste Maxime muss sein: "Nie wieder Lockdown!"  

Er sei sich bewusst, dass die Auflagen teilweise sehr hart und unbequem sind, so Seeber, dennoch müssten diese bis zu einer höheren Durchimpfungsrate und einer weiteren Entspannung der Lage als Preis der Öffnung in Kauf genommen werden: "Ich bin zuversichtlich, dass bei der gebotenen Sorgfalt und raschem Impffortschritt die Infektionszahlen weiter zurückgehen, sodass spätestens Anfang Juli weitere Lockerungen möglich sind. Damit kommen wir mit der Sommersaison der gewohnten Normalität wieder ein Stück näher und teilweise sehr restriktive Auflagen können wieder entfallen."  

Alle warten schon voller Ungeduld, dass Hochzeiten, Messen, größere Konferenzen oder Events wieder möglich sind. Wesentlich sei hier, dass die Öffnungsschritte ausreichend im Vorhinein bekannt gemacht werden, um den Betriebe notwendigen Vorbereitungszeit zu geben.  

Seeber: Begleitende Hilfsmaßnahmen für Betriebe weiterhin notwendig  

Obwohl Österreich bei den Hilfsmaßnahmen europaweit im Spitzenfeld lag, wird es dennoch notwendig sein, den Restart des Tourismus mit begleitenden Hilfsmaßnahmen zu unterstützen. Es brauche, unterstreicht Seeber, unbedingt eine Verlängerung der Kurzarbeit für die weiterhin besonders betroffenen Branchen, Maßnahmen zur Stärkung der Liquidität und des Eigenkapitals sowie eine sinnvolle zielgerichtete Weiterführung der Unterstützungsmaßnahmen. Nur so kann eine rasche Erholung gelingen und die internationale Wettbewerbsfähigkeit erhalten bleiben.  

Seeber: "In den Tourismus investiertes Geld ist gut investiertes Geld. Wenn die Rahmenbedingungen sich wieder normalisiert haben und die Reisefreiheit wiederhergestellt ist, wird es rasch zu einer Erholung  des Tourismus kommen und die Branche als Konjunkturlokomotive wieder anspringen. Wie wir auch als positive Erkenntnis von den heute zu Ende gehenden Tourismustagen mitgenommen haben, hat der Tourismus mehr Potenzial denn je. Er wird allerdings nicht mehr der gleiche sein wie vor Corona. Themen wie Sicherheit, Nachhaltigkeit, Werthaltigkeit, Digitalisierung, Content Marketing, Lenkung von Besucherströmen etc. werden einen höheren Stellenwert einnehmen als bisher. Der Mensch ist und bleibt jedoch im Mittelpunkt und das Maß aller Dinge.“ (PWK 248/ES)

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