th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Seeber: Angekündigter Öffnungsfahrplan muss halten!

Planungssicherheit ist Gebot der Stunde, Erfolg der Wintersaison ist eine gemeinsame Verantwortung 

Winter Ski Schnee
© Envato

Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), drängt auf eine Öffnung der gesamten Wirtschaft und damit auch für Tourismus und Freizeitwirtschaft ab 12. Dezember: "Mehr als alles andere brauchen unsere Betriebe jetzt Planungssicherheit. Schon deshalb ist es wichtig, dass der angekündigte Öffnungsfahrplan hält und die gesamte Wirtschaft ab 12. Dezember aufsperren darf.“ 

Dass die Betriebe sichere Gastgeber sind, haben sie in zwei Sommersaisonen bewiesen und sich zudem akribisch und gewissenhaft auf die kommende Wintersaison vorbereitet. Seeber: "Es kann nicht sein, dass der Tourismus auch heuer die Zeche zahlen muss, während die Ansteckungen woanders stattfinden. Wir haben den ganzen Sommer über für Impfanreize und eine flächendeckende Testinfrastruktur plädiert, aber leider wurden unsere Appelle von der Politik gar nicht oder nur viel zu zaghaft aufgegriffen.“ 

Als "zermürbend“ bezeichnet Seeber den "Stop-and-Go-Betrieb“ für die heimische Tourismuswirtschaft: "Nachdem die Buchungszahlen zu Beginn der Saison Anlass zur Hoffnung gaben, waren die Betriebe seither gleich mehrfach dazu gezwungen, ihre Prognosen für die Wintersaison aufgrund geänderter Corona-Maßnahmen kurzfristig zu revidieren. Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig, dass wir uns nun auf Zusagen der Politik verlassen können.“ Zudem bräuchte es auch für die Gäste ehestmögliche Klarheit hinsichtlich eines möglichen Winterurlaubs in Österreich: "Leider ist wirklich Feuer am Dach, täglich wenden sich verunsicherte Unternehmer an uns als Interessenvertretung, dabei schwankt die Stimmung zwischen Ärger und Verzweiflung. Eine aktuelle Impuls-Umfrage im Auftrag der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft bestätigt die angespannte Stimmungslage. Demnach liegt die Stornorate bei der Hälfte der Betriebe zwischen 75 und 90%.“ 

Eine erfolgreiche und vor allem auch sichere Wintersaison, so der WKÖ-Tourismussprecher, sei eine "gemeinsame Verantwortung von Politik, Betrieben und Bürgern: Die Pandemie ist eine Herausforderung, die wir nur zusammen bewältigen können. Von der Politik fordere ich, den Lockdown – wie angekündigt – mit 11. Dezember zu beenden und die gesamte Wirtschaft unter gleichen Bedingungen aufsperren zu lassen. An den Betrieben liegt es, die geltenden Rechtsvorgaben verlässlich umsetzen. Das bedeutet vor allem, dass ausgereifte Präventionskonzepte vorliegen und der 2G-Nachweis feinmaschig kontrolliert wird.“ Mit Nachdruck erinnert Seeber aber auch an die Eigenverantwortung jeder und jedes  Einzelnen: "Wer sich impfen und regelmäßig testen lässt, trägt dazu bei, das Infektionsgeschehen zu bremsen und das Gesundheitssystem zu entlasten. Das dient nicht alleine dem Schutz des eigenen persönlichen Umfelds, sondern ebenso der Sicherung zahlreicher Arbeitslätze, die von einer erfolgreichen Wintersaison abhängen.“ 

Der Tourismus ist in Österreich mit 15% des BIP ein zentraler Wirtschaftsfaktor, der direkt einer Viertelmillion Menschen Arbeit gibt. Dazu kommen noch die zahlreichen vor- und nachgelagerten Wirtschaftszweige, die vom Tourismus abhängen. "Wenn wir jetzt geschlossen bleiben, während die Nachbarländer offenhalten dürfen, setzen wir unsere wertvolle touristische Infrastruktur aufs Spiel. Außerdem werden unsere Mitarbeiter laufend von unseren ausländischen Mitbewerbern angeworben und der Arbeitsmarkt noch mehr ausgedünnt. Machen wir unseren Tourismus nicht kaputt, lasst uns Aufsperren! Wir sind bestens gerüstet und werden alles tun, um einen sicheren Wintertourismus zu ermöglichen“, so der eindringliche Appell des Bundesspartenobmanns. 

Das könnte Sie auch interessieren

Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der WKÖ

WKÖ-Menz: Versorgungssicherheit mit Erdgas ist für gesamte Industrie zentrales Thema

Kurzfristige Alternativen für möglichen Ausfall russischer Importe nicht verfügbar – Suche nach Ersatzlieferungen für Notfall ist insbesondere Aufgabe der Politik und der Versorger mehr

Wiese neben Straßenverkehr

WKÖ-Klacska: „Brauchen technologieoffene Transformationsstrategie statt übereiltem Verbot von Verbrennern und eFuels“

Verkehrswirtschaft beschließt Resolution mit wichtigsten Forderungen, damit die Branche wettbewerbsfähig bleibt und die Klimaziele erreichen kann  mehr

Lebensmittel Handel

Lebensmittelhandel: „Endlich dürfen unsere Mitarbeiter:innen wieder durchatmen“

Fachverbandsobmann Prauchner: Erfolg der Sozialpartner: Für 130.000 Mitarbeiter:innen im Lebensmittelhandel fällt mit 1. Juni die Maskenpflicht mehr