th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Seeber zu Öffnungsschritten in Vorarlberg: „Zumindest ein erster kleiner Lichtblick“

Modellregion Vorarlberg kann zeigen, dass sicheres Öffnen machbar ist – Gastro-Obmann Pulker: Sperrstunde um 20 Uhr ist ein Wermutstropfen

Tourismus
© Unsplash

„Das ist ein erster kleiner Lichtblick nach vielen Monaten, in denen der österreichische Tourismus bis über die Grenzen hinaus gefordert wurde“, kommentiert Robert Seeber, Obmann der Bundessparte Tourismus in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die heute vorgestellten Öffnungsschritte für Vorarlberg in einer ersten Reaktion. Demnach kann die Gastronomie zwar ab 15. März sowohl Indoor als auch Outdoor öffnen, auch Veranstaltungen bis 100 Personen sind möglich. Für die Öffnung gilt aber ein sehr enges Korsett.

Selbsttests, wie sie seit Wochen erfolgreich an den Schulen durchgeführt werden, kommen nur für Kultur- und Freizeitveranstaltungen, nicht aber für die Gastronomie. Seeber: „Die Selbsttests sind ein wichtiger Schritt, um Öffnungen organisatorisch und wirtschaftlich sinnvoll durchführen zu können. Es ist unverständlich, warum sie nicht auch in anderen Bereichen des Tourismus zugelassen sind.“

Für Mario Pulker, Obmann des Fachverbands Gastronomie in der WKÖ, erschwert das strenge Regelungskorsett ein wirtschaftlich sinnvolles Öffnen: „Die frühe Sperrstunde im Gleichklang mit der Ausgangsbeschränkung ist ein Wermutstropfen. Gemeinsam mit dem 2 Meter Abstand zwischen Verabreichungsplätzen macht dies ein Aufsperren unter wirtschaftlich sinnvollen Rahmenbedingungen schwer möglich.“ Unverständlich sei auch, warum in der Gastronomie Selbsttests im Gegensatz zu Veranstaltungen nicht anerkannt werden. „Der von uns geforderte niederschwellige Zugang zu Tests wird somit jedenfalls nicht erreicht.“ Gastro-Obmann Pulker fordert daher die Anerkennung der Selbsttests wie bei Kultur und Sport.

Wichtig ist für Tourismusobmann Seeber, dass nun auch der Rest von Österreich noch vor Ostern ein fixes Öffnungsdatum bekommt. „Viele Betriebe sind wirtschaftlich ausgelaugt und stehen am Abgrund. Der Tourismus in ganz Österreich braucht endlich eine Perspektive für stufenweise Öffnungsschritte“, so Seeber, der einmal mehr betont, dass bei der Beurteilung der Lage nicht nur die täglichen Infektionsraten, sondern gesamtheitlich auch andere Parameter berücksichtigt werden müssen.

Seeber abschließend: „Die Tourismusbetriebe in Vorarlberg können nun zeigen, dass mit den bestehenden, sehr umfassenden Sicherheits- und Präventionskonzepten ein sicheres Öffnen machbar ist. Klar ist aber auch, dass jeder Einzelne gefragt ist, durch konsequentes Einhalten der Schutzmaßnahmen insbesondere auch im privaten Bereich einen Beitrag zu leisten, um die Infektionszahlen zu stabilisieren.“ (PWK119/SR)

Das könnte Sie auch interessieren

EU-Beihilfen

WKÖ-Trefelik: Erhöhung EU-Beihilfengrenzen "notwendiger und wichtiger Schritt"

Mehr Flexibilität bei Unternehmenshilfen ist zu begrüßen mehr

Geschäftsleute

Aufsichtsorgane zukunftsfit machen: 25 neue Absolventinnen und Absolventen des incite-Lehrgangs „Aufsichtsrat“

UBIT-Obmann Harl: „Vielfältige Unternehmensaufsicht führt zu einer robusteren Wirtschaft“ mehr