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WKÖ-Schultz: Anpassung beim einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld ist wichtige Unterstützung für Unternehmerinnen

Für Geburten ab 1. Jänner 2021 kann für die Berechnung des Kindergeldes auch der Einkommenssteuerbescheid aus 2019 herangezogen werden

Unternehmerin mit Kind
© WKÖ

Als wichtige Unterstützung für Unternehmerinnen bezeichnet Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft, die heute von Bundesministerin Christine Aschbacher präsentierte Anpassung des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes. Damit soll sichergestellt werden, dass Eltern, die im Jahr 2021 ihr Kind erwarten, unabhängig von Beschäftigungsverhältnis oder Corona-bedingten Einkommenseinbußen im Jahr 2020 keine negativen finanziellen Auswirkungen auf das Kinderbetreuungsgeld in Kauf nehmen müssen. 

Unternehmerinnen, die sich aufgrund der Geburt eines Kindes kurzfristig aus dem Berufsleben zurückziehen möchten, wurden schon bisher mit einem Einkommensersatz in der Höhe von 80 Prozent der Letzteinkünfte unterstützt. Zur Bemessung wurde dafür der Einkommenssteuerbescheid aus dem Kalenderjahr vor der Geburt des Kindes herangezogen. Schultz: "Aufgrund der Corona-Krise ist diese Bemessungsgrundlagen höchst problematisch, da ein Großteil der Unternehmerinnen mit massiven Umsatzeinbußen kämpft. Dass bei Beantragung des einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeldes nunmehr ermöglicht wird, für Geburten ab 1.1.2021 auch den Einkommenssteuerbescheid aus 2019 heranzuziehen, ist eine große Entlastung für unsere Unternehmerinnen. Dadurch sind sie nun auch nach der Geburt ihres Kindes finanziell abgesichert." 

Um die aktuellen Belastungen durch den neuerlichen Lockdown für Unternehmerinnen noch stärker abzufedern, brauche es aber weitere Entlastung, betont Schultz. Immerhin seien tausende Unternehmerinnen nicht nur aufgrund der verschärften Maßnahmen mit Umsatzverlusten konfrontiert, sondern auch, da sie ihre Kinder - aufgrund von Schulschließungen oder Quarantäne - zu Hause betreuen müssen und dadurch ihrer Tätigkeit nicht nachgehen können. "Durch die gesetzlich geregelte Sonderbetreuungszeit erhalten Angestellte im Fall von Quarantäne eines Kindes das volle Gehalt, hier braucht es für Unternehmerinnen eine vergleichbare Lösung und entsprechende Kompensation", unterstreicht Martha Schultz abschließend. (PWK554/ES)

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