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WKÖ-Schultz appelliert: Schulschließungen möglichst vermeiden!

Würde Bildungs-Defizite vergrößern - WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft plädiert für Ausbau des funktionierenden Sicherheitsnetzes an Schulen

Kinder in der Klasse
© Envato

Ein dringlicher Appell für das Offenhalten der Schulen in Österreich kommt von Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW): "Ein neuerlicher Lockdown an Schulen würde das Bildungsdefizit, das durch die vielen Monate des Distance-Learnings seit Beginn der Pandemie bereits entstanden ist, neuerlich vergrößern. Das wäre für viele Kinder kaum mehr aufholbar. Ganz davon abgesehen würden arbeitende Eltern erneut vor einem riesigen Betreuungsproblem stehen.“

Vielmehr müsse man vor dem Hintergrund der aktuellen Pandemie-Entwicklung die an den Schulen etablierten Schutzmaßnahmen gegebenenfalls verstärken. Schultz: "Wir haben bereits ein engmaschiges Sicherheitsnetz an den Schulen, das dafür sorgt, dass Fälle rasch erkannt und isoliert werden. Statt alles wieder runterzufahren, muss man erst hier ansetzen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, etwa eine durchgehende FFP2-Maskenpflicht für alle Schulstufen.“ Als Unterstützung der Schülerinnen und Schüler, die aus Quarantänegründen zuhause bleiben müssen, sollten zudem wieder die bekannten Lernplattformen genutzt werden.

Nicht nur aus bildungspolitischer Sicht, sondern auch aus gesellschaftlichen und ökonomischen Gründen müsse ein Offenhalten der Schulen weiterhin oberste Priorität haben, unterstreicht Schultz: "Nahezu alle Studien zeigen, dass die langen Schulschließungen in den vergangenen 20 Monaten zu einer deutlichen Verschlechterung der psychischen Gesundheit und des Wohlbefindens von Kindern und Jugendlichen geführt haben. Das dürfen wir nicht noch einmal riskieren. Vielmehr müssen wir alles daran setzen, durch Anreize und Aufklärung die Impfquote zu steigern.“(PWK692/ES)

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