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WKÖ-Pulker: Klare Absage an weitere Belastungen für die Gastronomie

Freiwillige Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in der Gastronomie funktioniert gut und soll weiter ausgebaut werden – Zusätzliche Belastung wäre Todesstoß für viele Wirte

Klare Absage an weitere Belastungen für die Gastronomie
© wkö

"Eine weitere bürokratische Belastung für die ohnehin so schwer getroffene Gastronomiebetriebe ist ein absolutes ‚No-Go‘. Will man den heimischen Wirten jetzt endgültig den Todesstoß versetzen?", erteilt Mario Pulker, Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), dem aktuellem Vorstoß von Gesundheitsminister Rudolf Anschober, eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie einzuführen, eine klare Absage. Auch im Regierungsprogramm ist - abseits der Gemeinschaftsverpflegung, wie etwa in Spitalskantinen - von keiner verpflichtenden Herkunftskennzeichnung die Rede.  

Die Gastronomiebetriebe gehen bereits in den 7. Lockdownmonat seit Beginn der Corona-Krise, durch die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen fehlt momentan jede Perspektive. Pulker: "Viele Wirte sind verzweifelt, stehen mit dem Rücken zur Wand. Unverständlich, wie man gerade jetzt noch eins drauf setzen und in einem EU-weit einzigartigem Alleingang die heimische Gastronomie weiter belasten will."

Eine Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in der Gastronomie kann für den obersten Wirte-Sprecher nur auf Freiwilligkeit beruhen. "Wir haben ausgesprochen gute Erfahrungen mit freiwilligen Modellen der Herkunftssicherung gemacht – in Betrieben quer durch alle Preissegmente. Ein Beispiel dafür ist etwa das Netzwerk Kulinarik, das die Kooperation zwischen Erzeugern, Direktvermarktern und Gastonomen ausbauen soll und für teilnehmende Betriebe ein kontrolliertes System der Herkunfts-und Qualitätssicherung vorsieht. Eine Ausweitung des Angebotes der heimischen Landwirtschaft wird zweifelsohne zu einer besseren Zugänglichkeit von Rohstoffen für die heimische Gastronomie führen", zeigt sich Pulker überzeugt und unterstreicht abschließend: "Die Gastronomiebetriebe haben sich im letzten Jahr – trotz enormer Belastungen – an die schmerzhaften Maßnahmen gehalten, dies muss auch für die Politik gelten, die gemeinsamen Vereinbarungen im Regierungsprogramm müssen halten." 

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