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WKÖ-Pulker begrüßt Veto der ÖVP-Fraktion im EU-Parlament zur „Pommes-Verordnung“ 

Pulker: Wir sind nicht gegen Gesundheitsschutz, aber gegen überbordende Bürokratie. Aufklärungskampagne wäre besser als Zwangsvorschriften

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Die ÖVP-Delegation im EU-Parlament hat gestern (Mittwoch) der EU-Kommission ihren angekündigten Einspruch gegen das geplante Gesetzesvorhaben zur so genannten „Pommes-Verordnung“ übermittelt. Der Entwurf der EU-Kommission sieht unter anderem für Toastbrot und Pommes Frites detaillierte Vorschriften zur Herstellung und Zubereitung, wie zum Beispiel Bräunungstabellen, vor. Der Fachverband Gastronomie der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) hatte bereits im Vorfeld als erster den zwanzigseitigen Entwurf dieser Verordnung massiv kritisiert, weil damit wieder zusätzliche bürokratische Verpflichtungen für die Gastronomie geschaffen werden.  

Signal gegen EU-Regulierungswut

„Der gestrige Einspruch ist daher ein wichtiges Signal gegen die Regulierungswut der EU-Kommission. Wir hoffen, dass sich auch andere Fraktionen und Länder in weiterer Folge diesem anschließen werden und die Verordnung damit zurück an den Start geschickt wird“, zeigt sich Fachverbandsobmann Mario Pulker über die gestrige Initiative von Othmar Karas und Elisabeth Köstinger im EU-Parlament erfreut. Selbstverständlich habe die Gesundheit der Gäste auch für die Branchenvertreter oberste Priorität. „Anstelle von Zwangsvorschriften und Strafen kann dieses Ziel aber besser durch Informations- und Aufklärungskampagnen erreicht werden, die auch den privaten Bereich miteinschließen“, hält Pulker dazu abschließend fest. (PWK667/BS)

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