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WKÖ-Präsident Mahrer: „Wirtschaftskammern entlasten ab 2019 Mitglieder“ 

Beitragssenkung ab Jahresbeginn 2019 – Betriebe werden um rund 100 Millionen Euro entlastet - neue Services bei Bildung, Innovation und Internationalisierung

WKÖ-Präsident Harald Mahrer
© BMDW/Marek Knopp

„Wir sind mit den internen Vorbereitungen fertig und sämtliche Weichen sind gestellt, um das Reformprojekt Wirtschaftskammer 4.0 zu starten. Dabei entlasten wir unsere Mitglieder um insgesamt 60 Millionen Euro an Kammerumlagen I & II und bauen zugleich unser Serviceangebot aus“, sagt Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). 

Am Donnerstag dieser Woche beschloss das erweiterte Präsidium der Wirtschaftskammer Österreich, auf Basis einer Novelle des Wirtschaftskammergesetzes, entsprechende Senkungen bei den Kammerumlagen I und II, welche die Betriebe in Österreich um insgesamt 60 Millionen ab 1. Jänner 2019 entlasten. Es werden die Hebesätze, die für die Berechnung der Kammerumlage I und II herangezogen werden, gesenkt und für die Kammerumlage I degressiv gestaffelt. Investitionen werden im Hinblick auf die Kammerumlage I überhaupt beitragsfrei gestellt. Darüber hinaus werden Mehrfach-Grundumlagen innerhalb einer Fachgruppe abgeschafft, somit fällt für die Mitgliedsbetriebe in Zukunft pro Fachgruppe nur noch eine Grundumlage an. Neugründer werden im Jahr nach der Gründung zur Gänze von der Grundumlage befreit. Diese und eine Reihe weiterer Maßnahmen bringen in Summe ein Entlastungs-Potenzial von rund 100 Millionen Euro ab 2019.

Förderung von Investitionen und Gründern

Mahrer: „Die Wirtschaftskammern senken allein das Aufkommen bei den zwei Kammerumlagen um insgesamt 10 Prozent. Dabei entlasten wir die Mitgliedsbetriebe in wichtigen Bereichen. Die Beitrags-Senkung hilft, die Lohnnebenkosten in Österreich zu senken, sie setzt Investitionsanreize, entlastet Gründer im ersten Jahr nach der Gründung - und gleichzeitig machen wir die WK-Organisation zukunftsfit“, so Mahrer. Möglich wird das durch WKO-weite Einsparungen, die vorrangig durch die Nutzung von Synergien innerhalb der Geschäftssysteme erzielt wurden. Alleine in der WKÖ betragen die Einsparungen 23 Millionen Euro. Diese Einsparungen werden bereits seit 2017 realisiert, u.a. durch den verstärkten Einsatz digitaler Instrumente und durch hohe Sparsamkeit bei Personalkosten durch eine restriktive Nachbesetzung freiwerdender Stellen. 

Mehr Service durch Innovationen 

Zusätzlich zu den Einsparungen werden die Services der WK-Organisation weiterentwickelt, allen voran in den Bereichen Bildung, Innovation und Vernetzung. Zum Beispiel sollen 35 Außenwirtschaftscenter zu Innovationszentren werden und auf diese Weise als Netzwerkknoten nach Österreich dienen und Kooperationen zwischen Unternehmen fördern. „Unsere Mitglieder sollen nicht nur von einer finanziellen Entlastung profitieren, sondern auch von unseren exzellenten Serviceleistungen“, so Mahrer.
(PWK683/DFS)

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