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WKÖ-Präsident Mahrer: "Jobbörse wichtige Initiative für mehr überregionale Vermittlung"

Asylberechtigte sind wichtiges Fachkräftepotenzial – überregionale Vermittlung muss ausgebaut werden

WKÖ-Präsident Harald Mahrer
© Christian Georgescu

"Wir freuen uns über die Initiative der Bundesregierung, eine Jobbörse für Asylberechtigte zu veranstalten und wirken sehr gerne aktiv mit. Besonders positiv ist der Fokus auf überregionale Vermittlung. Denn als Wirtschaftskammer ist es uns ein großes Anliegen, Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt zusammenzuführen – auch über Bundesländergrenzen hinweg", sagte Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich seines heutigen Besuchs der Jobbörse für Asylberechtigte in der Gösserhalle in Wien-Favoriten.

"Wir haben am Arbeitsmarkt ein massives regionales Ungleichgewicht. Veranstaltungen wie die Jobbörse helfen, dieses ein Stück weit geradezurücken. Gerade Asylberechtigte sind ein wichtiges Fachkräftepotenzial, auf das wir nicht verzichten können", betonte Mahrer. Denn von den österreichweit rund 30.000 Asylberechtigten, die derzeit beim AMS arbeitslos gemeldet sind, lebt der überwiegende Teil in Wien. Viele von ihnen sind nicht familiär an Ostösterreich gebunden und daher für die überregionale Vermittlung geradezu prädestiniert. Gleichzeitig zeigen die Zahlen, dass etwa in Salzburg im Jahresschnitt 2019 auf eine beim AMS gemeldete offene Stelle für Köche statistisch nur 0,44 arbeitslose Köche kommen, in Wien hingegen 2,59 Personen. In Oberösterreich stehen einer offenen Stelle für Elektromechaniker nur 0,36 arbeitslose Elektromechaniker gegenüber, in Wien aber sind dies sechs Jobsuchende.

Überregionale Vermittlung heißt nicht nur von Wien nach Tirol

Überregionale Vermittlung heißt für den WKÖ-Chef aber nicht nur "von Wien nach Tirol", sondern auch von Wien ins nahe Burgenland, etwa für die Sommersaison. Hier gibt es bereits genannte Rotationsprojekte. Solche Programme nach dem Vorbild "im Winter in der Flachau, im Sommer in der Wachau" gilt es Mahrer zufolge auszubauen und Anreize zur Steigerung der Mobilität zu setzen. Einige Anreize wie etwa die Entfernungsbeihilfe, die Personen, die eine entfernte Arbeitsstelle annehmen, teilweise die Fahrt- und die Mietkosten ersetzt, gibt es auch schon. Sie sind nur noch zu wenig bekannt.

Chance für Betriebe und für Arbeitssuchende gleichermaßen

In Summe, so zeigte sich Mahrer überzeugt, bedeuten Jobbörsen eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. "Betriebe haben die Chance, in kurzer Zeit mit vielen potenziellen Fachkräften in Kontakt zu treten. Gleichzeitig unterstützen wir die Asylberechtigen bei ihrer Jobsuche." Arbeit zu haben, sei schließlich auch wichtig für die gesellschaftliche Integration. "Jeder einzelne Asylberechtigte, der heute für die überregionale Vermittlung gewonnen werden kann, ist daher ein Erfolg für unsere Betriebe und für den Arbeitsmarkt insgesamt", sagte der WKÖ-Präsident.

(PWK081/DFS)

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