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Mandl: US-Strafzölle abwenden – politische Lösung statt Handelskrieg 

EU-Experte der WKÖ begrüßt Vorschlag der EU-Kommission, Industriezölle zwischen den USA und der EU abzubauen

WKÖ
© wkö

„Im Sinn eines ungehinderten Freihandels ist zu hoffen, dass die jüngsten Besuche von Frankreichs Präsident Macron und der deutschen Kanzlerin Merkel bei US-Präsident Trump dazu führen, dass morgen, am 1. Mai, die US-Strafzölle auf Stahl und Aluminium aus Europa nicht in Kraft treten“, kommentiert Christian Mandl, Leiter der EU-Abteilung der Wirtschaftskammer Österreich, die nach wie vor drohenden Handels-Beeinträchtigungen zwischen den USA und der EU.

Den Vorschlag von EU-Kommissar Oettinger, beidseitig die Industriezölle – wie schon im ursprünglichen TTIP-Abkommen angedacht - zwischen den USA und Europa umfassend abzubauen, wenn US-Präsident Trump auf eine Umsetzung der angedrohten US-Strafzölle verzichtet, beurteilt Mandl positiv: „Alles, was einen Handelskrieg verhindert, ist zu begrüßen.

Noch ist es möglich, eine Eskalation zu vermeiden. Klar ist, wenn nicht noch vor dem 1. Mai eine politische Lösung gefunden wird und die USA die Strafzölle einführen, wird Europa umgehend mit Einfuhr-Zöllen auf bestimmte US-Produkte antworten, um seine Interessen klar zu vertreten. Ein Handelskrieg nützt aber grundsätzlich niemandem, sondern schadet allen.“ (PWK317/RH)

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