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WKÖ-Mahrer: Öffnung aller Betriebe ist ein Muss – Politik muss Österreich aufsperren

Wirtschaft fordert Lockdown-Ende mit 12. Dezember, Betriebe und Mitarbeiter wollen arbeiten und dürfen nicht für politische Versäumnisse bestraft werden. 

WKÖ-Präsident Harald Mahrer
© WKÖ/Nadine Studeny

"Drei Wochen Lockdown sind genug. Der Winter muss für die heimischen Betriebe endlich planbar werden. Die Unternehmen wollen arbeiten. Das ist die Existenzgrundlage der Österreicherinnen und Österreicher“, sagt Harald Mahrer, Präsident der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) im Vorfeld der politischen Entscheidung zur Beendigung des Lockdowns mit 12. Dezember. Es müsse jetzt "Schluss sein mit dem unprofessionellen Hin und Her“, die Politik müsse halten, was sie versprochen hat. Die ständige Ungleichbehandlung von Branchen ohne sachliche Grundlage ist nicht zu rechtfertigen und muss ein Ende haben. Alles andere führt zu weiteren Spaltungen in Gesellschaft und Wirtschaft und setzt eine Abwärtsspirale in Gang. "Ein Nicht-Aufsperren der Tourismusbetriebe würde beispielsweise schwerste nicht wiedergutzumachende Schäden für den Tourismusstandort Österreich bedeuten. Die klare Botschaft an die Bundesregierung und die Landesregierungen lautet: Wir müssen aufsperren“, so Mahrer. 

Forderungen nach Planbarkeit und klaren Spielregeln

Die Vorschläge und Forderungen der Sozialpartner nach Planbarkeit, umfangreichen Vorbereitungen für die Pandemiebekämpfung in den Wintermonaten und damit klaren Spielregeln seien von der Politik im Frühjahr und Sommer nicht ernst genug genommen worden. Eine sachliche und evidenzbasierte Vorgehensweise für das Offenhalten der Wirtschaft ist längst überfällig. Jetzt die Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die politischen Versäumnisse durch weiteres Schließen zu bestrafen wäre skandalös.“

Weiteres Abwarten ist nicht weiter zumutbar

Die heimischen Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlangen Klarheit und müssen sich auf den professionellen Umgang der Politik mit der Pandemie verlassen können. Das Land braucht einen Schulterschluss für breite Öffnungen. Ein weiteres Abwarten und Zuschauen ist dem Handel, den körpernahen Dienstleistern, den Freizeitbetrieben, dem Kunst- und Kulturbereich, der Veranstaltungsbranche, den Gewerbebetrieben und dem Tourismus und der Gastronomie nicht weiter zumutbar.

"Unsere Betriebe sind bei Corona nicht das Problem, sondern die Lösung: Sie bieten sichere Arbeits- und Geschäftsumgebungen zur Bewältigung der Covid-Krise und sichern gleichzeitig Wertschöpfung und Arbeitsplätze im Land. Wenn der Handel, unsere Dienstleister, der Tourismus oder die Gastronomie nicht aufsperren dürfen, ist das das beste Konjunkturprogramm für unsere Nachbarländer, weil damit Wertschöpfung und Arbeitsplätze nicht mehr im Land gesichert werden. Die Wirtschaft will aufsperren, unsere Betriebe können aufsperren. Dazu gibt es für Österreich keine Alternative“, so Mahrer abschließend.

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