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WKÖ-Mahrer/Kopf: Liquidität ist Gebot der Stunde

Ausfallsbonus soll Betriebe rasch stützen und bestehende Instrumente wie Fixkostenzuschuss und Verlustausgleich ergänzen

Harald Mahrer und Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

„Die heute von der Bundesregierung angekündigten zusätzlichen Unterstützungsmaßnahmen sind wichtige und notwendige Schritte, um die Liquidität aller von der Verlängerung des Lockdowns betroffenen Betriebe zu sichern. Das heißt sowohl direkt als auch indirekt Betroffene“, betonen WKÖ-Präsident Harald Mahrer und WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. „Der neue Ausfallsbonus wird ab einem Umsatzausfall ab 40 Prozent wirksam. Er wird ab Jänner 2021 als Ergänzung des Fixkostenzuschuss II einen wesentlichen Beitrag zur schnellen Liquiditätshilfe leisten. Das bringt vor allem für kleine und mittlere Unternehmen eine spürbare Entlastung. Damit ergänzt der Ausfallsbonus die Palette von bereits bestehenden staatlichen Unterstützungsinstrumenten wie dem Fixkostenzuschuss und dem vor allem für große Unternehmen wichtigen Modell des Verlustersatzes mit bis zu 3 Mio. Euro.“

Der Ausfallsbonus beträgt pro Monat maximal 60.000 Euro. Die Ersatzrate beträgt 30 % des Umsatzausfalles und setzt sich zusammen aus einem nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 15 % des Umsatzausfalls sowie aus einem Vorschuss auf den Fixkostenzuschuss II von weiteren 15 % des Umsatzrückganges. Die Antragstellung ist jeweils ab 16. des folgenden Monats möglich, somit soll der Ausfallsbonus erstmals mit 16. Februar 2021 für den Jänner beantragbar sein.

Entscheidend ist auch eine weitere Erhöhung des EU-Beihilfendeckels. Dieser wurde von 800.000 Euro auf 1 Mio. Euro angehoben. „Wir setzen uns weiterhin für eine deutlich höhere Grenze für Beihilfen auf nationaler und europäischer Ebene ein“, so Mahrer und Kopf abschließend. (PWK171/PM)

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