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WKÖ-Legner: Freizeit und Sportbetriebe brauchen dringend Perspektive

Branchensprecherin enttäuscht über aktuelle Öffnungspläne: Betriebe waren bestens vorbereitet und startklar 

@Envato
© Envato

Maßlos enttäuscht über die neuesten Ankündigungen der Bundesregierung zum Wiederhochfahren der nach wie vor behördlich geschlossenen Branchen zeigt sich Astrid Legner, Obfrau des Fachverbandes Freizeit- und Sportbetriebe in der Wirtschafskammer Österreich (WKÖ): "Ein herber Rückschlag für die Freizeit- und Sportwirtschaft, die Unternehmen, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und auch für die Kunden. Die Betriebe waren bestens vorbereitet, Hygiene- und Präventionskonzepte liegen schon lange am Tisch, gemeinsam mit Eintrittstests sowie Abstands- und Maskenpflicht hätten wir Gästen und Kunden größtmögliche Sicherheit und der gesamten Bevölkerung eine Perspektive auf eine so dringend nötige, normale Freizeitgestaltung bieten können. Zu dem angekündigten Probelauf in Vorarlberg braucht es nun dringend eine Perspektive für alle Betriebe in ganz Österreich." 

Die meisten der rund 20.000 Freizeit- und Sportbetriebe in Österreich sind seit Beginn der Corona-Krise insgesamt bereits über sechs Monate geschlossen und kämpfen ums nackte Überleben. Legner: "Den Vereinssport für Kinder zu öffnen, ist eine wichtige und gute Sache, doch kann und darf dabei nicht auf den gewerblichen Sport vergessen werden. Eine schrittweise Öffnung von Outdooraktivitäten ab Ostern wird den rund 1300 Fitnessstudios in Österreich nichts bringen, denn kaum ein Studio hat einen Outdoorbereich. Hier wird es in jedem Fall Restarthilfen brauchen."“ (PWK107/ES)

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