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WKÖ-Lebensmittelhandel: Zügige Umsetzung der EU-Richtlinie zu unfairen Geschäftspraktiken ist wichtiger Schritt

Obmann Prauchner: Lebensmittelhandel ist verlässlicher Partner der Vorstufen. Die Vorgaben der EU-Richtlinie werden vom heimischen Handel schon heute gelebt

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"Der österreichische Lebensmittelhandel setzt seit Jahrzehnten auf vielfältige und erfolgreiche Partnerschaften mit allen Vorstufen der Wertschöpfungskette, von bäuerlichen Familienbetrieben über regionale Lieferanten bis hin zur Lebensmittelindustrie“, unterstreicht Christian Prauchner, Obmann des Lebensmittelhandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).  

"Die faire Zusammenarbeit mit allen Partnern entlang der Lieferkette ist für den Handel ein Garant für eine nachhaltige Lebensmittelversorgung, hohe Qualitätsstandards und regionale Wertschöpfung. Die von der EU-Richtlinie geforderten Geschäftspraktiken werden vom österreichischen Handel schon heute gelebt. Daher begrüßen wir, dass die Richtlinie in Österreich nun auch zügig umgesetzt werden soll“, so Prauchner weiter.  

"Um Wettbewerbsverzerrungen innerhalb der EU zu verhindern, ist es wichtig, dass die Richtlinie entsprechend den EU-Vorgaben und ohne überschießende nationale Maßnahmen umgesetzt wird“, so Prauchner weiter.  

Die Details des Entwurfs werden aktuell einer juristischen Prüfung durch die WKÖ unterzogen. 

"Die geplante Einrichtung einer Erstanlaufstelle kann grundsätzlich ein hilfreiches Instrument sein, um mögliche Beschwerdefälle einer schnellen und objektiven Erstprüfung zu unterziehen. Um diese Rolle effektiv ausüben zu können, ist es entscheidend, dass die Stelle nicht nur weisungsfrei, sondern unabhängig ist und in keinem Naheverhältnis zu einzelnen Stufen der Wertschöpfungskette steht“, so Prauchner abschließend. (467/NIS)

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