th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Lebensmittelhandel: Konzepte für praxistaugliche Kreislaufwirtschaft liegen auf dem Tisch, diese gilt es zügig umzusetzen

Obmann Prauchner: Einwegpfand bedroht hunderte Nahversorger - Erreichen der EU-Umweltziele erfordert innovative, alltagstaugliche Modelle 

Plastikflaschen
© Jonathan Chng/ Unsplash

"Der Ausbau der Kreislaufwirtschaft ist ein Gebot der Stunde. Dazu ist die Regierung gefordert, die von der Wirtschaft vorgelegten alltagstauglichen Konzepte zügig umzusetzen, anstatt ein teures und kompliziertes Pfandsystem einzuführen", so Christian Prauchner, Obmann des Bundesgremiums Lebensmittelhandel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Gerade während der aktuellen Corona-Krise stellt der Lebensmittelhandel einmal mehr seine Leistungen für Gesellschaft und Lebensqualität eindrucksvoll unter Beweis. Darauf gilt es aufzubauen, anstatt die Qualität der Nahversorgung im Land leichtfertig aufs Spiel zu setzen", so Prauchner weiter.  

Massive Belastung kleiner Nahversorger droht 

"Gerade für die kleinen Nahversorger wäre ein Einwegpfand mit enormen finanziellen, logistischen und personellen Belastungen verbunden - von Platzmangel und hohen Investitionskosten über den Verlust von Verkaufsfläche bis hin zu hygienischen Problemen und Personalmangel", befürchtet auch Wolfgang Benischko, Vize-Obmann Lebensmittelhandel in der WKÖ und Betreiber zweier Nah&Frisch-Geschäfte in Oberösterreich.   

Vereinheitlichung beim „gelben Sack“ Gebot der Stunde   

"Als Lebensmittelhandel sprechen wir uns für die ökologisch und ökonomisch beste Lösung aus, um die EU-Ziele zu erreichen. Dazu hat die WKÖ mit ihrem Zehn-Punkte-Plan für eine alltagstaugliche Kreislaufwirtschaft ein umfassendes Konzept für Betriebe, Haushalte und den Außer-Haus-Konsum vorgelegt", betont auch Christof Kastner, Vize-Obmann Lebensmittelhandel in der WKÖ.  

"Ein wichtiger Turbo für die Erreichung der EU-Sammel- und Recyclingziele ist die bundesweite Vereinheitlichung der Sammelstruktur für Wertstoffe (gelber Sack), die den existierenden Flickenteppich an Sammelsystemen in Österreich beseitigen soll. Diese Angleichung, kombiniert mit einem weiteren Ausbau der Sammelstellen, macht es für die Konsumentinnen und Konsumenten überall im Land einfach, sich in allen Situationen umweltgerecht zu verhalten", so Kastner weiter.  

Umweltgerechtes Verhalten einfach machen 

"Als Lebensmittelhandel fordern wir die Bundesregierung daher dazu auf, zeitnah eine Novelle des Abfallwirtschaftsgesetzes (AWG) auf den Weg zu bringen, um die rechtlichen Voraussetzungen für eine bundesweite Vereinheitlichung der Sammelstruktur zu schaffen", so Kastner.  

"Selbstverständlich sind wir als Lebensmittelhändler dazu bereit, die volle Kraft unserer Werbe- und Kommunikationskanäle zu nutzen, um die Einführung eines einheitlichen Sammelsystems in Österreich zu unterstützen. So können wir unseren Kundinnen und Kunden dabei helfen, Verpackungen umweltgerecht zu entsorgen, egal ob im Heimatort, auf Geschäftsreise oder im Urlaub in einem anderen Bundesland", so die Lebensmittelhändler abschließend unisono. (PWK043/DFS)

Das könnte Sie auch interessieren

Metallfunken

Metallpreissteigerungen bremsen Industrieerholung

Betriebe der Metalltechnischen Industrie unter Mehrfachdruck: steigende Metallpreise, mangelndes Angebot, globale Lieferkettenprobleme mehr

Tourismus

WKÖ-Seeber zu Öffnungsschritten in Vorarlberg: „Zumindest ein erster kleiner Lichtblick“

Modellregion Vorarlberg kann zeigen, dass sicheres Öffnen machbar ist – Gastro-Obmann Pulker: Sperrstunde um 20 Uhr ist ein Wermutstropfen mehr