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WKÖ-Kühnel: Wirtschaft begrüßt gezielte Aufstockung von Fachhochschul-Plätzen

"Höchst relevanter Fokus auf MINT und berufstätige Studierende" - Ambitionierter FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplan 2023 bis 2027 nötig

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© WKÖ

Mit dem Studienjahr 2022/2023 werden an Österreichs Fachhochschulen 340 neue Studienanfänger-Plätze in den MINT-Fächern geschaffen, geht aus dem Ministerratsvortrag hervor, der am Mittwoch zum Beschluss kommen soll. Aus Sicht der Wirtschaft wird diese frühe Ausschreibung von neuen FH-Studienplätzen begrüßt. 

"Die Ausschreibung von 340 neuen Studienanfängerplätzen ist ein willkommener Impuls für den Ausbau des Fachhochschulangebots in Bereichen, die für die Wirtschaft höchst relevant sind. Der thematische Fokus auf Industrie 4.0, Informationstechnik, Digitalisierung, Automatisierung, Künstliche Intelligenz, Cyber Security und E-Government sowie auf Studienformate, die berufstätigen Studentinnen und Studenten den Zugang zu einem FH-Studium erleichtern, sind gut gewählt und betreffen die Bereiche mit akutem Bedarf", bestätigt Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die Stoßrichtung der heute veröffentlichten Ankündigung. Damit werde auch ein bedeutsamer Beitrag zur Anhebung des Frauenanteils in den MINT-Fächern geleistet und die Zielstrebigkeit der Studierenden – 80 Prozent der FH-Studierenden schließen in der Regelstudienzeit ab – unterstützt. 

Erfolgsmodell ausweiten 

Kühnel verweist zudem auf die weiterhin hohe Nachfrage der Unternehmen an MINT-Absolventinnen und -Absolventen. Mit dem aktuellen, vorläufig letzten, Ausbauschritt kumulieren sich die im Rahmen des geltenden FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplans bundesgeförderten FH-Plätze in den Bereichen MINT und Digitalisierung ab dem Studienjahr 2024/2025 auf insgesamt rund 3.700. 

"Gerade weil sich die Fachhochschulen als effiziente Form der hochschulischen Qualifikation etabliert haben, ist es wichtig, dass dieser letzten Tranche von 340 neuen Anfängerstudienplätzen des auslaufenden FH-Entwicklungs- und Finanzierungsplans 2018/2019 bis 2022/2023 ein neuer Plan folgt, der den Fachholschulsektor quantitativ offensiv weiterentwickelt", so Kühnel. 

Neues Lehrberufspaket 

Ein entscheidender Erfolgsfaktor, um den Nachwuchs an Fachkräften zu sichern, ist die laufende Modernisierung und Aktualisierung der Lehrlingsausbildung. Die Inhalte werden ständig evaluiert, am Ausbildungsbedarf der Unternehmen orientiert und neu ausgerichtet. 

So gehen nun die Verordnungen für fünf Novellierungen von Berufsbildern in Begutachtung (läuft bis 26. Februar), konkret für die Lehrberufe Entsorgungs- und Recyclingfachkraft, Medizinproduktekaufmann/-frau, Verpackungstechnik, Systemgastronomiefachkraft und Binnenschifffahrt. Der technische Lehrberuf Mechatronik wird um das neue Spezialmodul "Additive Fertigung" erweitert. Die Ausbildungsversuche Forsttechnik und Zimmereitechnik wurden positiv evaluiert und werden zu Regellehrberufen. Die Prüfungsordnungen der kaufmännisch-administrativen Lehrberufe und des Lehrberufes Restaurantfachmann werden auch novelliert. 

"Ständig am Puls der Zeit zu bleiben: Darin liegt der Erfolg der dualen Ausbildung in Österreich wesentlich begründet", sagt Kühnel: "Das ist nicht nur ein wichtiger Beitrag gegen den gravierenden Fachkräftemangel, sondern sichert den Absolventinnen und Absolventen ausgezeichnete Karrierechancen. Sie erhalten eine Ausbildung, die sie bestens auf künftige berufliche Anforderungen vorbereitet." (PWK032/HSP)

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