th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht Twitter search print pdf mail linkedin google-plus Facebook arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram pinterest skype vimeo snapchat
news.wko.at
Mein WKO

WKÖ-Kühnel: Europa muss gemeinsam und gestärkt aus der Krise hervorgehen

Französische Ratspräsidentschaft im ersten Halbjahr 2022 setzt mit Wachstumskurs für EU die richtige Priorität

GSV Mag. Mariana Kühnel, M.A.
© WKÖ

"Europa muss gemeinsam, stark und mit Blick in die Zukunft aus der Krise hervorgehen. Ein zukunftsorientiertes Wachstum, das die grüne und digitale Transformation unterstützt, muss im Zentrum der Anstrengungen stehen", betont Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum Start der EU-Ratspräsidentschaft Frankreichs am 1. Jänner 2022. Das Motto Frankreichs lautet Relance, Puissance, Appartenance ("Aufschwung, Kraft, Zugehörigkeit"). Priorität ist, die EU nach der COVID-Krise auf Wachstumskurs zu bringen, sowie die europäische Souveränität zu stärken. Die Eindämmung der Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Rückkehr zu einem nachhaltigen Wachstum hat auch für die Wirtschaftskammer Österreich 2022 oberste Priorität, wie auch in der WKÖ EU-Agenda 2020-2024 festgehalten wurde.

In den kommenden sechs Monaten wird das EU-Klimapaket Fit for 55 weiter festgezurrt. Genauso wie bei der digitalen Transformation sei hier wichtig, Unternehmen – insbesondere KMU - keine neuen Hindernisse, sondern zusätzliche Chancen und Möglichkeiten zu bieten: "Gerade auf dem Weg aus der Coronakrise brauchen unsere Betriebe praxisnahe Unterstützung bei der Umsetzung neuer Ideen und Innovationen", so Kühnel. Heimische Betriebe zählen zu den Vorreitern bei grünen Technologien. Sämtliche möglichen Technologien müssen genutzt werden, mehr Ambition braucht es z.B. bei Wasserstoff.

Neue Technologien als Schlüssel zum Erfolg

Dies gilt auch für die Digitalisierung: "Neue Technologien sind der Schlüssel zum Erfolg. In der Pandemie hat die Digitalisierung einen zusätzlichen Schub erlebt. Innovieren und digitalisieren macht uns krisenfest und muss zum Dauerprogramm für den unternehmerischen Alltag werden. Mehr Digitalisierung bringt uns mehr Wachstumschancen und mehr Resilienz", sagt Kühnel und nennt hier konkret die Mikrochips-Initiative der Europäische Kommission als ein Beispiel, das in die richtige Richtung geht.

Frankreich strebt auch eine Reform des Schengener Abkommens an. Vorgeschlagen werden eigene Schengen-Ministertreffen, ähnlich wie die der Eurozone, sowie ein Mechanismus zum Schutz der Außengrenzen. Aus wirtschaftlicher Sicht besonders wichtig ist, dass der EU-Binnenmarkt trotz Pandemie einwandfrei funktioniert. "Kontrollen an den Binnengrenzen sollen ausnahmslos nur als allerletztes Mittel zum Einsatz kommen. Der Fokus muss auf alternativen Maßnahmen zu Grenzkontrollen gelegt werden", fordert Kühnel abschließend. (FA)

Das könnte Sie auch interessieren

Kinder in der Klasse

WKÖ-Schultz appelliert: Schulschließungen möglichst vermeiden!

Würde Bildungs-Defizite vergrößern - WKÖ-Vizepräsidentin und Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft plädiert für Ausbau des funktionierenden Sicherheitsnetzes an Schulen mehr

Das neu gewählte Präsidium von JA Austria: Herwig Draxler, Christiane Holzinger, stv. Vorsitzende Carmen Goby, Vorsitzender Jürgen Roth

Unternehmergeist macht Schule: Künftig noch mehr Junior Companies

Neues Präsidium, neue Projekte - Junior Achievement Austria bringt Entrepreneurship Education ab sofort auch in die Volksschulen mehr

Buchtipp: Handlexikon der Europäischen Union

Bergmann (Hrsg.), Nomos Verlag, neu bearbeitete und erweiterte Auflage mehr