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WKÖ-Kühnel: EU-US-Handels- und Technologierat bringt Reset der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen

Pittsburgher Erklärung soll Handelskonflikte vermeiden und die Zusammenarbeit in Zukunftstechnologien fördern.

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"Der erste gemeinsame Handels- und Technologierat von EU und USA ist der Kickoff für eine neue Ära transatlantischer Zusammenarbeit“, betonte Mariana Kühnel, stv.  Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), nach dem Treffen in Pittsburgh. Der Trade and Technology Council (TTC) wurde anlässlich des EU-US-Gipfels im Juni ins Leben gerufen, soll halbjährlich zusammentreten und die Resultate der Arbeitsgruppen evaluieren. Er steht für einen neuen Kooperationswillen der Biden-Regierung und für De-Eskalation. Die Liste gemeinsamer Interessen angesichts neuer globaler Herausforderungen ist lang: Sie reicht von Beschränkungen des Handels mit Waren, Dienstleistungen und Investitionen bis hin zur notwendigen Zusammenarbeit bei unfairen Handelspraktiken von Drittstaaten bei Investitions- und Exportkontrollen, sowie neuen Zukunfts-, Kommunikations- und Umwelttechnologien. Dafür wurden 10 Arbeitsgruppen neu eingerichtet. 

Immerhin sind die USA sind nach Deutschland der zweitgrößte Exportmarkt Österreichs. "Wichtig ist, dass Wirtschaftsvertreter in die Arbeiten des Handels- und Technologierates einbezogen werden. Die EU und die Mitgliedstaaten müssen die Wirtschaft regelmäßig konsultieren und über die Fortschritte der Gespräche informieren. Dafür gibt es bereits Zusagen der EU-Kommission und der USA. Wir werden sehr genau beobachten, wie diese umgesetzt werden“, betont Kühnel. 

"Die Regierung Biden steht für eine bessere Zusammenarbeit und einen Reset der EU-USA-Freundschaft. Ein schöner Schritt der Amerikaner wäre eine Einigung bei den Zöllen“, sagt Kühnel. Die von Ex-US-Präsident Trump zuletzt 2020 erhöhten Zusatzzölle auf Stahl und Aluminium und die Gegenmaßnahmen der EU sollen noch 2021 fallen. Denn: "Ein Handelskrieg bringt am Ende nur Verlierer.“(PWK464/FA)

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