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WKÖ-Kühnel: Digitale Plattformen sind zukunftsweisend für die Bildung

Wirtschaft begrüßt einheitliches Portal Digitale Schule – Erstklassige Lernplattformen entscheiden über Erfolg des Standortes Österreich im 21. Jahrhundert

Schüler/Studenten arbeiten digital
© Envato

Mit dem Portal Digitale Schule wird eine einheitliche Plattform für das elektronische Klassenbuch, diverse Lernplattformen für die Schülerinnen und Schüler sowie Portalfunktionen für das Lehrpersonal und die Eltern geschaffen.

Die Regierung kündigte am Mittwoch an, dass das Portal zunächst an den Bundesschulen zur Verfügung steht. Ab Dezember ist die Erweiterung für Erziehungsberechtigte geplant, ab Herbst 2021 sind Pflichtschulen eingeladen, das Portal zu verwenden.

"Die digitale Vernetzung von Schülerinnen und Schülern, Pädagoginnen und Pädagogen, aber auch Eltern ist ein absolutes Gebot der Stunde. Das ist spätestens durch die Coronakrise mehr als deutlich geworden“, sagt Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). "Plattformen schaffen einfachen und niederschwelligen Zugang zu Bildung, wodurch die Potenziale der Digitalisierung auch tatsächlich gehoben werden können. Wichtig ist, das Angebot auch weiteren Schultypen wie Polytechnische Schulen und Berufschulen zugänglich zu machen. Für den Erfolg des Wirtschaftsstandortes Österreich wird das entscheidend sein."

Das Thema digitale Lernplattform ist bei der Wirtschaftskammer schon seit zwei Jahren sehr präsent: Im Zuge der groß angelegten WKO-Bildungsoffensive wird eine "Virtuelle Lernplattform" geschaffen, welche die digitalen Lernangebote aus der Wirtschaft für die Wirtschaft bündeln und für alle Interessierten offenstehen wird.

Endgeräte für IT-Unterricht

Sehr erfreut zeigt sich die Wirtschaft auch über die Budget-Mittel zur Umsetzung des 8-Punkte-Plans zur Digitalisierung an Schulen.

"Mit der Finanzierung der Endgeräte für die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Schulstufe werden die pädagogischen und technischen Voraussetzungen für einen IT-gestützten Unterricht geschaffen. Der Zugang zu digitaler Bildung wird damit deutlich verbessert und der optimale Einsatz dieser Geräte für bessere Lernchancen genützt."

Wichtig sei auch die ausreichende Ausgabe von Endgeräten für Lehrerinnen und Lehrer, sowie die Verankerung von digitalen Inhalten in der Aus- und Weiterbildung der Pädagogen. Dazu sollte es aus Sicht der Wirtschaftskammer zusätzlich zu den bisherigen Maßnahmen verpflichtende Angebote geben.

"Mit dem Portal ‚Digitale Schule‘ als einheitliche Plattform für das digitale Lernen werden alle Angebote fokussiert und übersichtlicher. Das wird dazu beitragen, im Distance-Learning die Lernergebnisse zu verbessern", so Kühnel.

Auch an PTS und Berufsschulen nötig

Aber auch die Maßnahmen zur Bereitstellung einer modernen IT-Infrastruktur werden ausdrücklich begrüßt: "Es freut uns, dass der Ausbau der IT-Infrastruktur nicht nur in den Bundesschulen stattfindet, sondern auch eine Ausweitung auf die Mittelschulen geplant ist, die mittels Förderung aus der Initiative Breitband Austria Connect erfolgen soll", sagt Kühnel.

Für die Fachkräftesicherung sind jedoch auch die Bildungseinrichtungen der Polytechnischen Schulen und Berufsschulen entscheidend. Hier vermisst die Wirtschaft noch klare Aussagen hinsichtlich der Ausstattung mit moderner Infrastruktur und Endgeräten, es braucht hier ein starkes Zusammenwirken von Bund und den Bundesländern. (PWK496/HSP)

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