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WKÖ-Kühnel: "Westbalkan-Länder sind für Österreich erweiterter Heimmarkt"

EU muss endlich klare Perspektive für EU-Annäherung der Region schaffen

GSV Mag. Mariana Kühnel, M.A.
© WKÖ

"Die Länder des Westbalkans gehören für die heimischen Betriebe zum erweiterten Heimmarkt. Wir sind wirtschaftlich aufs Engste mit der Region verbunden: Österreich zählt zu den Topinvestoren und unsere Betriebe spielen eine wichtige Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Region", sagt Mariana Kühnel, stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), zum heutigen Gipfel der Westbalkanländer in Wien auf Initiative von Bundeskanzler Kurz.

Die Entwicklung Südosteuropas ist für die österreichische Wirtschaft wesentlich. Damit das gelingt, muss es aus Sicht der Wirtschaftskammer eine klare und verlässliche EU-Perspektive für die Länder der Region geben, wie sie auch von der österreichischen Regierung unterstützt wird. "Bilaterale Probleme dürfen nicht zum Stillstand führen. Es ist in unserem gemeinsamen Interesse, dass es hier wieder zu mehr Geschwindigkeit kommt und die Gespräche Fahrt aufnehmen. Das ist auch das wichtige und richtige Signal des heutigen Westbalkan-Gipfels", so Kühnel. 

Auch wenn 2020 coronabedingt sowohl Exporte als auch Importe aus der Region um rund 10 Prozent sanken, erzielte Österreich selbst in diesem schwierigen abgelaufenen Jahr mit allen Ländern des Westbalkans bis auf Bosnien- Herzegowina einen Handelsbilanzüberschuss – mit Serbien, Österreichs wichtigstem Handelspartner unter den sieben Westbalkanländern, die noch nicht EU-Mitglied sind, betrug er zum Beispiel knapp 123 Millionen Euro. In Summe beliefen sich die rot-weiß-roten Ausfuhren in die Region im Vorjahr auf rund 1,37 Mrd. Euro.

Geschäftschancen durch europäischen Wirtschafts- und Investitionsplan für Westbalkan

Trotz des wachsenden Einflusses von Ländern wie China und Russland ist die EU nach wie vor der größte finanzielle Unterstützer in der Region. Zusätzliche Geschäftschancen haben heimische Firmen durch den europäischen Wirtschafts- und Investitionsplan für den Westbalkan, der für die Jahre 2021-2027 Investitionen von insgesamt rund 9 Milliarden Euro vorsieht -  vor allem für Infrastruktur, Energie, Umwelttechnologie, Tourismus sowie im Bereich Agrartechnologie.

"Die Integration der Westbalkan-Länder in die EU schafft mehr Stabilität, Rechtssicherheit und wirtschaftliche Perspektiven in der Region und ist damit ein zusätzlicher Anreiz für unsere Betriebe, dort wirtschaftlich aktiv zu sein und zu investieren", so Kühnel abschließend. (PWK 310/SR)

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