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WKÖ-Kühnel: „Gute Vorbereitung ist schon der halbe Erfolg - eine erfolgreiche Gründung braucht einen detaillierten Businessplan, der alle Szenarien abdeckt“

1.688 Gründer nutzten 2021 die i2b-Plattform - Wirtschaftskammer und Erste Bank Sparkasse prämierten Österreichs beste Businesspläne 

Stv. WKÖ-Generalsekretärin Mariana Kühnel
© WKO/C. Eder

"Die Pandemie hat auch in diesem Jahr die österreichische Wirtschaft vor unerwartete Herausforderungen gestellt. Doch die Krise hat dem österreichischen Gründergeist wenig anhaben können“, so Mariana Kühnel, stv. Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), am Dienstagabend anlässlich des diesjährigen i2b-Businessplan-Wettbewerbes in ihrem Eröffnungsstatement. 

Etwa im IT-Bereich und Versand- bzw. Online-Handel haben viele Unternehmer neue unternehmerische Chancen ergriffen. Viele Österreicherinnen und Österreicher haben die Pandemie auch genutzt, um neue Geschäftsmodelle zu etablieren oder aus ihrem Hobby einen Beruf zu machen. "Gründergeist schlägt offenbar alles - sogar eine Wirtschaftskrise von historischem Ausmaß“, zeigt sich Kühnel von den vielen neuen Businessideen begeistert und meint weiter: "Um jedoch einen erfolgreichen und nachhaltigen Start in das Unternehmertum zu schaffen, braucht es einen detaillierten Businessplan, der sämtliche Szenarien abdeckt“.  

Die Veranstaltung fand dieses Jahr coronabedingt online statt. Die österreichweite Businessplan-Initiative i2b von WKÖ und Erste Bank Sparkasse unterstützt bereits seit zwei Jahrzehnten bei der Erstellung von Businessplänen und trägt so dazu bei, kreative und innovative Geschäftsideen auf dem Weg ins Unternehmertum zu begleiten. 

Der Erfolg von i2b kann sich auch in diesem Ausnahmejahr sehen lassen: 2021 haben 1.688 Gründer die i2b-Plattform genutzt, um ihren Businessplan anzulegen. Davon haben 411 ihren Plan finalisiert und sich somit für den Wettbewerb qualifiziert. Über 180 Experten haben fachliches Feedback zu den eingereichten Businessplänen gegeben.  

In der Hauptkategorie "Dienstleistung, Gewerbe, Handel“ gab es auch in diesem Jahr wieder die meisten Einreichungen. Den Sieg in dieser Kategorie konnte MatheArena einfahren – eine Lern-App, die flexibles Trainieren ohne Stift und Papier erlaubt und durch Berücksichtigung neuester lernpsychologischer Erkenntnisse motivierend in der Anwendung ist. Platz zwei belegt Circly – eine Plattform, die jedem Unternehmen künstliche Intelligenz zugänglich macht -, gefolgt von steckenpferd, eine Online-Plattform für Kinderkurse jeder Art, die auf dem dritten Platz landete.

Gesamtsieger ist hydrosolid – ein Deeptech-StartUp, das revolutionäre Wasserstoff-Nanospeichertechnologie entwickelt, welche erstmalig Sicherheitsbedenken gängiger Wasserstoffspeicher entschärft und gleichzeitig eine höhere Energiedichte aufweist. 

Gründerservice bietet professionelle Unterstützung auf dem Weg zur Selbständigkeit 

Auf dem Weg zur Selbständigkeit steht das Gründerservice der WKÖ mit professioneller Unterstützung und kostenloser individueller Beratung zur Seite. Expertinnen und Experten bieten an 90 Standorten in Österreich konkrete Hilfe und Information in Sachen Gründung, Nachfolge und Franchise. Workshops und Veranstaltungen runden das breitgefächerte Leistungsspektrum für jährlich rund 33.000 Gründer ab. Im vergangenen Jahr wurde das Gründerservice rund 187.000-mal kontaktiert, mehr als 35.000 Personen nahmen Beratungen in Anspruch. 

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