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WKÖ-Kühnel zu von der Leyen-Rede: „Alle Kräfte bündeln, damit Wirtschaft gestärkt aus der Krise hervorgeht"

Mittel aus NextGenerationEU müssen Unternehmen zielgerichtet beim Wiederaufbau und der grünen und digitalen Transformation unterstützen

GSV Mag. Mariana Kühnel, M.A.
© WKÖ

"Europa muss jetzt alle Kräfte bündeln, um gestärkt aus der Coronakrise herauskommen. Es geht darum, unsere Wirtschaft nachhaltig und fit für die Zukunft aufzustellen, damit sie auch in künftigen Krisen auf Kurs bleibt. Gerade die Steigerung der Impfquote in Europa ist ein zentraler Ansatz in der Pandemiebekämpfung und um Lockdowns zu verhindern“, betont die stv. WKÖ-Generalsekretärin Mariana Kühnel anlässlich der heutigen Rede zur Lage der Europäischen Union.  

Die Wirtschaft muss bei der Weiterentwicklung der EU im Mittelpunkt stehen: "Das Um und Auf ist, dass die Gelder aus dem Wiederaufbauprogramm NextGenerationEU jetzt rasch an unsere Unternehmen fließen, damit die Wirtschaft optimal im Wiederaufbau unterstützt wird“, sagt Kühnel. Die Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) selbst zeigt in ihrem Zukunftsprogramm „Wirtschaft.Wachstum.Wohlstand.“ in fünf Handlungsfeldern auf, wie der Aufschwung am besten forciert und Wachstum und Wohlstand nachhaltig gesichert werden können. Für die exportorientierte heimische Wirtschaft ist dabei essenziell, dass der Binnenmarkt einwandfrei funktioniert. Bestehende Hürden müssen rasch abgebaut werden. 

"Wir haben jetzt die Chance, die digitale Transformation gezielt für den Aufschwung zu nutzen. Österreichs Wirtschaft hat die besten Voraussetzungen, um im internationalen Wettbewerb mit Qualität und technologischem Vorsprung zu punkten“, so die WKÖ-Generalsekretärin. „Innovationen sind – in Österreich und ganz Europa - der Turbo für Wachstum und Arbeitsplätze der Zukunft.“ Folgerichtig fließt ein großer Teil der Gelder aus dem Corona-Aufbauplan NextGenerationEU in die Digitalisierung Europas und in grüne Projekte.  

Richtiger Fokus auf Jugendliche 

Das von Kommissionspräsidentin von der Leyen angekündigte europäische Jahr der Jugend sei aus Sicht von Kühnel „der richtige Fokus“, weil der Prozess, in dem sich Europa befinde, von den Jugendlichen weitergetragen werden müsse. Die Ideen der europäischen Jugend müssten auch im Zuge der Konferenz der Zukunft Europas Niederschlag finden. Der Vorschlag, mit ALMA ein Programm für junge Menschen zur beruflichen Orientierung in Ergänzung zu Erasmus zu schaffen, könne diesen Jugendlichen Perspektive bieten. 

„Der grüne Übergang bringt der Wirtschaft zahlreiche Chancen, neu durchzustarten – sei es im Zusammenhang mit der Renovierungswelle, dem Umstieg auf erneuerbare Energien oder im Bereich nachhaltige Mobilität“, sagt Kühnel und betont: „Es geht nicht um das Ob, nur um das Wie. Als verlässlicher Partner und mit starken Verbündeten muss Europa auch seine strategische Autonomie ausbauen, um für künftige Pandemien und Krisen gewappnet zu sein“, sagt Kühnel abschließend. (PWK425)

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