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WKÖ-Kühnel begrüßt Aufstockung der FH-Studienplätze: "Absolventen sind stark gefragt"

Fokus punktgenau am Bedarf der Wirtschaft: Digitalisierung, Informatik und ingenieurwissenschaftliche Studiengänge auch für Frauen attraktiv

Studierende einer FH
© WKÖ

Für das Studienjahr 2021/22 werden in den Fachhochschulen 339 Anfänger/innenplätze neu zuerkannt, gab das Bildungsministerium am Freitag bekannt.

"Das ist eine dringend notwendige weitere Aufstockung, die punktgenau dem Bedarf der Wirtschaft in den Bereichen Digitalisierung, Informatik entspricht und mehr Frauen in die Ingenieurwissenschaften bringt", hält die stellvertretende Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Mariana Kühnel, dazu fest.

Bis zum Vollausbau im Studienjahr 2023/24 kumulieren sich die neuen Plätze auf insgesamt 861 zusätzliche bundesfinanzierte FH-Ausbildungsplätze.

"Das wird helfen, den drohenden Fachkräftemangel von Unternehmen zu lindern", kommentiert Kühnel das heute veröffentlichte Ausschreibungsergebnis: "Durch die rasche Entscheidung des Ministeriums haben Fachhochschulen früh Planungssicherheit und können ihre Studiengänge im Detail ausarbeiten, damit sie im Wintersemester 2021/22 beginnen können."

Großer Bedarf an den Fachhochschul-Studienplätzen

Wie groß der Bedarf an neuen Studienplätzen ist, zeigt sich an der Zahl der Anträge von Fachhochschulen. Während sich in der Ausschreibung des Vorjahres 18 FHs mit 60 Studiengängen beworben haben, waren es diesmal 20 FHs mit 71 Studiengängen, die sich der Auswahl stellten. Lediglich ein Viertel davon konnte jetzt berücksichtigt werden.

Die Fachhochschulen haben im Bereich der Digitalisierung als Partner der heimischen Unternehmen hohe Akzeptanz und ihre Absolventinnen und Absolventen sind in der Wirtschaft stark nachgefragt. Auch Studierende bescheinigen den Fachhochschulen hohe Kompetenz. In einer jüngst durchgeführten Umfrage ist für 74,4 Prozent der Studierenden die Anpassung der Lehrveranstaltungen auf "Distance Learning" an FHs gelungen – das ist der höchste Wert unter allen heimischen Hochschulsektoren.

Für die kommenden Monate hofft Kühnel auf eine positive Entwicklung in der Budgetposition für die FHs und erinnert an das Regierungsprogramm 2020-2024, in dem eine Anhebung der Fördersätze und ein weiterer Ausbau der FH-Studienplätze vorgesehen sind. "Das Budget 2021 und ein künftiger FH-Entwicklungs- und Finanzierungplan, der mit dem Beschluss des Fachhochschulgesetzes kommende Woche im Nationalrat eine neue Rechtsbasis erhält, müssen diesen Zielen Rechnung tragen", so Kühnel.

Wirtschaftskammer aktiv in der Aus- und Weiterbildung engagiert

Als Österreich größte private Bildungsanbieter haben die Wirtschaftskammern 2019 eine groß angelegte Bildungsoffensive gestartet. Bildung und Innovationskraft sind die Basis für Wettbewerbsfähigkeit, Arbeitsplätze und Wohlstand. Zentrales Anliegen der Bildungsoffensive ist es, den österreichischen Unternehmen bestens ausgebildete und digital sowie sozial kompetente Fachkräfte in ausreichendem Maße zur Verfügung zu stellen.

Forderung der Wirtschaft umgesetzt: Administrative Assistenz entlastet Schulbetrieb

Positiv sieht die Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich auch die heute von Bildungsminister Heinz Faßmann vorgestellte Entlastung der Pädagoginnen und Pädagogen: "Dank der zusätzlichen Unterstützung an den Schulen bleibt Lehrerinnen und Lehrern mehr Zeit, um sich auf das Wesentliche, den Unterricht und ihre Schülerinnen und Schüler, zu konzentrieren." Mit der administrativen Assistenz setzt die Bundesregierung eine langjährige Forderung der Wirtschaftskammer um. Durch die angekündigten Maßnahmen wird zudem der Arbeitsmarkt entlastet und es werden mehr Menschen in Beschäftigung gebracht.

(PWK322/HSP/FS)

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