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WKÖ-Kraus-Winkler: Verlängerung von Corona-Hilfen für Betriebe in neuerlicher Krisensituation essentiell

Entscheidend ist jetzt - sowohl im Hinblick auf die Gesundheitssituation als auch auf die Wintersaison - Inzidenzzahlen zu senken und vierte Welle zu brechen

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Vor dem Hintergrund regionaler Lockdowns, verschärfter Maßnahmen und eines nach wie vor besorgniserregenden Infektionsgeschehens, betont Susanne-Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): "Es sind sehr schmerzliche Maßnahmen, die unsere Branche nun wieder gezwungener Maßen mittragen muss, in der Hoffnung, dass wir zumindest die für den Wintertourismus wichtige Zeit von Jänner bis März retten können. Trotz aller Erfahrungen der letzten 1 ½ Jahre, hängt die Wintersaison nun neuerlich an einem seidenen Faden.“

Vor allem die aktuelle Unsicherheit für Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bereitet der obersten Branchenvertreterin Sorge: "Unsere Mitarbeiter, die jetzt ihren Job anfangen sollten, wollen arbeiten und bezahlt werden, sonst wandern sie endgültig in andere Branchen ab.“ Dementsprechend müssten dringend neue Hilfen, die von der Bundesregierung bereits in Aussicht gestellt wurden, zur Bewältigung und Abfederung der schwierigen Situation auf den Weg gebracht werden. Nachdem die EU- Kommission die Regelungen für staatliche Beihilfen auch weiterhin bis 30.6.2022 gelockert lassen will - brauche es jetzt ehestmöglich Klarheit, wie Betriebe und MitarbeiterInnen nun genau unterstützt werden, betont Kraus-Winkler und konkretisiert: "Unsere Betriebe brauchen eine einfache, unbürokratische und 100%ige Kurzarbeitsbeihilfe ab dem ersten Tag, eine Verlängerung der direkten Zuschussmodelle, eine Verlängerung der Laufzeiten der Überbrückungskredite sowie Maßnahmen zur langfristige Bereinigung der Neuverschuldung.“

Unverständnis, Frustration und Wut in der Branche

Nicht nachvollziehbar sei es, so Kraus-Winkler, dass es über die Monate nicht gelungen ist, einen größeren Fortschritt beim Impfen zu erzielen. Gemeinsam mit den immensen Schwierigkeiten in der PCR-Testinfrastruktur führe dies dazu, dass die Betriebe nun wieder in einen Lockdown geschickt werden, obwohl sie seit der Wiederöffnung im Frühjahr sämtliche Maßnahmen mitgetragen und umgesetzt haben. Kraus-Winkler: „Man hinkt, wie schon im vergangenen Jahr, der rasanten Entwicklung bei Inzidenzen und Spitalsbelegungen hinterher. Unverständnis, Frustration und auch Wut beschreiben wohl am besten die Emotionen, die aktuell in der Branche vorherrschen.“(PWK693/ES)

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