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WKÖ-Kopf: Wirksamer Klimaschutz geht nur gemeinsam mit Betrieben und Mitarbeitern

Österreich ist vorbildhaft in Sachen Klimaschutz und Umwelt-Exporten – Umwelt-Innovationen entstehen nicht in engen Korsetten sondern durch Technologievielfalt

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

Deutliche Worte findet WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf in Hinblick auf Grüne Wirtschaft und Fridays for Future: „Österreichs Wirtschaft ist vorbildhaft in Sachen Klimaschutz, Umwelttechnologien und EcoTech. Die heimische Wirtschaft liefert hier internationale Umwelt-Bestseller. Damit investieren unsere Betriebe doppelt in den Klimaschutz: Durch Umsetzung von Umweltmaßnahmen am heimischen Standort und durch Klimaschutz-Exporte in die Welt. Neun von zehn internationalen Wirtschaftsdelegationen die nach Österreich kommen, interessieren sich für Umwelttechnologien und grüne Produkte made in Austria. Das zeigt: Unsere Betriebe machen vieles sehr gut und sehr richtig, wenn es um Umwelt- und Klimaschutz geht. Sie machen keine Probleme, sie schaffen Lösungen und zwar ohne dass sie jemand dazu zwingt oder mit Strafen droht. Wir lassen uns unsere Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht schlecht reden. “

Klar ist, wirksamer Klimaschutz geht nur gemeinsam mit der Wirtschaft und nicht gegen sie. Dafür braucht es Technologieoffenheit, Investitionsanreize und schnellere Genehmigungsverfahren bei umweltfreundlichen Projekten wie z.B. Wasserkraftwerken oder dem Bahnnetz. Aus Sicht der Grünen Wirtschaft bedeutet Klimaschutz aber offenbar Einschränkung von Freiheiten, Strafsteuern und die Beschränkung von Mobilität. „Umwelt-Innovationen entstehen nicht in engen Korsetten sondern hier braucht es Vielfalt, offenes Denken und positive Anreize. Hier gibt es in viele Bereichen – z.B. Wasserstoff, E-Fuels – noch großes Potenzial. Schon jetzt sorgt Umwelttechnologie made in Austria für Exporterfolge und trägt damit international zum Klimaschutz bei. Die Wirtschaft steht zu den Klimazielen und ist bereit, in Klimaschutz zu investieren. Wenn die Genehmigung neuer Stromleitungen oder Pumpspeicherkraftwerke bis zu zehn Jahre dauert, kommen die nötigen Investitionen für die Energiewende zu spät. Wichtig ist, den Betrieben die Möglichkeit zu geben, durch planbare und vernünftige Rahmenbedingungen notwendige Eco-Investitionen umzusetzen. Boykott-Aufrufe sind hier der denkbar falsche Weg“, so Kopf abschließend. (PWK 240/US)

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