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WKÖ-Kopf: Verschiebung bei den Kündigungsfristen ist Erleichterung für krisengeschüttelte Wirtschaft

Nationalrat beschließt Verschiebung der geplanten Kündigungsfristen von Arbeitern und Angestellten - positives Signal für Arbeitsmarkt

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

"Die Corona-Krise hat viele österreichische Betriebe unverschuldet in eine Notlage gebracht. Die vorgesehene Angleichung der Kündigungsfristen für Arbeiter und Angestellte hatten wir grundsätzlich kritisch gesehen. In dieser besonders herausfordernden Zeit hätte eine Angleichung eine zusätzliche Belastung für die ohnehin krisengeschüttelte Wirtschaft bedeutet", so WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf. "Umso mehr stellt die Verschiebung der Angleichung ein wichtiges Signal für die Wirtschaft dar", betont Kopf weiter. Der Nationalrat hat die für 1.1.2021 geplante Angleichung der Kündigungsfristen von Arbeitern und Angestellten um ein halbes Jahr verschoben.  

Mit der Verschiebung gelten die verlängerten Kündigungsfristen für Arbeiter erst für Beendigungen von Dienstverhältnissen, die nach dem 30.6.2021 ausgesprochen werden. Die nun getroffene Lösung unterstützt Kopf zufolge vor allem für KMU, aber auch die besonders von der Krise betroffenen Branchen. 

"Die Zeit der Verschiebung wird dazu genutzt werden, um bis dahin einen für die Arbeitgeber verträglicheren Weg der Gestaltung der Kündigungsfristen zu finden", so Kopf.  

Darüber hinaus sieht Kopf in der nun beschlossenen Verschiebung "ein positives Signal für den Arbeitsmarkt insgesamt“. Denn lange Kündigungsfristen schränken die Flexibilität und Mobilität am Arbeitsmarkt ein und hemmen auch die Bereitschaft von Unternehmen, Mitarbeiter einzustellen. Gerade in Zeiten von hoher Arbeitslosigkeit können wir solche Barrieren nicht brauchen“, sagt Kopf. (PWK511/DFS)

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