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WKÖ-Kopf: Ratenmodell bei gestundeten Abgaben wichtige Erleichterung für Betriebe

Rahmenbedingungen für Zahlungen an Fiskus wesentlich verbessert

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

Für Unternehmen, die ihre Abgaben aufgrund der Corona-Krise gestundet bekommen haben, gibt es jetzt wichtige Erleichterungen. Im Parlament wurde heute ein Ratenzahlungsmodell beschlossen, das eine flexible Rückzahlung der gestundeten Abgaben in zwei Phasen ermöglicht. Diese Sonderregelung gilt für Abgabenschulden, die überwiegend Covid-19-bedingt zwischen 15. März 2020 und 31. März 2021 aufgebaut wurden.

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf: „Das Ratenzahlungsmodell ist neben der bisherigen Möglichkeit, Abgaben bis Ende März 2021 zu stunden, eine enorm wichtige Erleichterung für unsere Betriebe. Abgaben können kostenschonend in Raten gezahlt werden und die Beantragung ist insbesondere in Phase 1 sehr unbürokratisch möglich. Das verschafft den Unternehmerinnen und Unternehmern finanzielle Freiräume, weil ein Abbau der aufgestauten Abgaben unter den regulären Vorgaben oft nicht möglich wäre.“

Die Zinsen betragen demnach 2 % über dem Basiszinssatz pro Jahr - also aktuell 1,38% Stundungszinsen bei einem Basiszinssatz von -0,62%.

Für die Ratenzahlung wird ein „Zwei-Phasen-Modell“ geschaffen: In einer ersten Phase läuft das COVID-19-Ratenzahlungsmodell über 15 Monate bis Juni 2022. Die Beantragung ist so konzipiert, dass die Bewilligung durch die Finanzverwaltung rasch, großzügig und unkompliziert erfolgt. In einer zweiten Phase kann ein Antrag auf Verlängerung der Ratenzahlung bis März 2024 gestellt werden (insgesamt 36 Monate). Dafür sind besondere Dokumentationspflichten vorgesehen. Zudem muss während der ersten Phase zumindest 40% des überwiegend COVID-19-bedingten Abgabenrückstandes beglichen worden sein.

„Diese Ausdehnung erleichtert nicht nur unmittelbar die finanzielle Lage der Betriebe, sondern schafft Planungssicherheit. Das Ratenmodell hilft Unternehmerinnen und Unternehmern, ihre Kraft jetzt aufs Wirtschaften fokussieren zu können. Dafür hat sich die Wirtschaftskammer erfolgreich eingesetzt“, ergänzt Kopf.

Die Wirtschaftskammer geht davon aus, dass das neue Modell im Rahmen der aktuellen Plenarsitzung auch analog für die Rückzahlung von gestundeten Sozialversicherungs-Abgaben angewendet wird.

„Die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie werden nicht von heute auf morgen verschwunden sein. Mittel- und längerfristige Unterstützungsmaßnahmen wie diese sind daher notwendig, damit unsere Betriebe Wertschöpfung und Arbeitsplätze in Österreich halten und sichern können“, betont Kopf.(PWK620/DFS)

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