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Kopf: Nur Stärkung des Standorts belebt Arbeitsmarkt nachhaltig

Leichte Besserung bei Arbeitslosenzahlen – attraktive Kurzarbeit sowie Maßnahmen für den Wirtschafts- und Beschäftigungsstandort aber nötig

Arbeit
© WKÖ

„Die Tendenz ist positiv, die Arbeitslosenzahlen sind auch diese Woche wieder leicht zurückgegangen. Dennoch sind wir vom Vor-Krisen-Niveau noch weit entfernt und werden eine nachhaltige Belebung des Arbeitsmarktes nur mit strukturellen Maßnahmen zur Stärkung des Standorts erreichen“, sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), anlässlich der aktuellen Arbeitsmarktdaten. Dazu brauche es eine Entlastung der Betriebe, etwa bei den Lohnnebenkosten, sowie eine Ankurbelung von Innovationen und Investitionen. Denn nur eine gut funktionierende Wirtschaft sorge auch für Beschäftigung.

Gerade für die Energie- und Mobilitätswende brauchen es rasch große Investitionen in die Infrastruktur: Wasserkraft, Windkraft, Speicher, Verteil- und Übertragungsnetze, Eisenbahnverbindungen – überall gilt es, rasch zu handeln. Aber viele dieser Projekte werden wegen überlanger Dauer von Genehmigungsverfahren wie bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) unnötig verzögert. "Private und staatliche Investitionen in Höhe von zumindest 15 Mrd. Euro sind deshalb derzeit in der Pipeline", kritisiert WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf.  

Kurzarbeit fortführen

Dem WKÖ-Generalsekretär zufolge eignet sich kürzer Arbeiten lediglich als „Kriseninstrument, nämlich in Form eines praktikablen Kurzarbeitsmodells, das unsere Betriebe und die Beschäftigung sichert“. Bei der Corona-Kurzarbeit wurde dieses Ziel vielfach erreicht. Denn mehr als die Hälfte der ursprünglich zur Kurzarbeit angemeldeten Mitarbeiter sind bereits wieder voll in Beschäftigung. 

„Das gemeinsame Ziel der Sozialpartner ist, dass jenen Branchen, die weiterhin stark von der Coronakrise betroffen sind, auch nach dem 30. September ein Kurzarbeitsmodell zur Verfügung steht. Und dieses Modell muss unbürokratisch und ähnlich attraktiv ist wie das aktuelle sein“, betont Kopf. Zusätzlich solle in der Zeit, in der kurzarbeitsbedingt nicht gearbeitet wird, durch das AMS Weiterbildung organisiert werden. „Wir wollen auch an die Zeit nach der Krise denken. Daher gilt es, durch Maßnahmen zur Stärkung des Standorts und zur Qualifizierung bestmöglich für die Zukunft aufgestellt zu sein“, sagt Kopf. (PWK346/DFS)

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