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WKÖ-Kopf: Neues Programm Sprungbrett ist wichtiger Schritt gegen Langzeitarbeitslosigkeit

Wirtschaftskammer begrüßt Fokus auf Vermittlung und Einbindung der Betriebe – es gilt, aus den Erfahrungen der Wirtschaftskrise 2008/09 zu lernen

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

„Es freut uns, dass Arbeitsminister Kocher wirksame Schritte zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit setzt. Das nährt unsere Hoffnung auf Erholung des Arbeitsmarktes und stärkt zugleich den Beschäftigungs- und Wirtschaftsstandort. Das ist gerade am heutigen Tag der Arbeitgeber wichtig. Allein die gewerbliche Wirtschaft war auch im Corona-Jahr 2020 Arbeitgeber für mehr als 2,6 Millionen Menschen. Mit den richtigen Arbeitsmarktmaßnahmen können die Betriebe für noch mehr Jobs sorgen“, sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich. Kopf begrüßt es daher, dass die geplanten Maßnahmen der Regierung vor allem bei jenen Personen ansetzen, die bereits länger arbeitslos sind. „Wir müssen hier aus den Erfahrungen der Wirtschaftskrise 2008/09 lernen. Damals hat sich gezeigt, dass die Gefahr einer Verfestigung der Arbeitslosigkeit sehr hoch ist: 60 Prozent der Personen, die im Sommer 2009 arbeitslos waren, waren Mitte 2010 weiter arbeitslos oder nur geringfügig beschäftigt oder hatten sich gänzlich aus der Erwerbstätigkeit zurückgezogen. Solchen Folgen der Krise müssen wir gezielt entgegenwirken“, so Kopf.  

Das heute von Minister Kocher präzisierte Programm Sprungbrett, das bis Ende nächsten Jahres mit einem Bündel an Maßnahmen rund 50.000 langzeitarbeitslose Menschen wieder in echte Beschäftigungsverhältnisse in den Unternehmen bringen will, könne hier einen wertvollen Beitrag leisten. Sehr positiv sei, dass das Programm den Fokus auf konsequente Vermittlung legt und hierbei die Zusammenarbeit mit den Betrieben im Vordergrund steht. „Das entspricht den Bedürfnissen der Praxis. Denn gezielte Personalauswahl und ein gutes Matching gepaart mit finanzieller Unterstützung für die Betriebe sind die Schlüssel für einen erfolgreichen Einstieg in die Arbeitswelt“, sagt Kopf. Er begrüßt dabei auch, dass die Regierung auf das Eingliederungsbeihilfe zurückgreifen will. Diese sei „ein bewährtes und sehr effektives Instrument, das für nachhaltige Arbeitsplätze sorgt“.  

Jobchancen sind vorhanden, es gilt sie zu nutzen  

Dem WKÖ-Generalsekretär ist es wichtig, den Menschen gerade jetzt die Beschäftigungsmöglichkeiten aufzuzeigen, die es nach wie vor am Arbeitsmarkt gibt. Vor allem gilt es, Angebot und Nachfrage zusammenzubringen, um mittel- und längerfristig dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Diesen Mangel gibt es auch während der Krise. Das bestätigt die neue AMS-Suchmaschine „alle jobs“, die 300.000 aktuelle Jobangebote enthält. „Das zeigt, es gibt Jobchancen, sie müssen nur auch genützt werden“, so Kopf. (PWK 221/DFS)

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