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WKÖ-Kopf: Kritik der Überförderung beruht auf einer Milchmädchenrechnung

Corona-Hilfen haben Fortbestand von Unternehmen, Beschäftigung und Arbeitnehmer-Einkommen gesichert

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

Der Vorwurf der Arbeiterkammer, dass es während der Pandemie zu einer Überförderung der Unternehmen gekommen sei, ist laut Wirtschaftskammer Österreich-Generalsekretär Karlheinz Kopf völlig unberechtigt: "Die Corona-Hilfen summarisch gegenüberzustellen ist eine Milchmädchenrechnung, die viele Faktoren nicht berücksichtigt“, sagt Kopf. Vielmehr sei zu beachten, dass laut Wifo im Krisenjahr 2020 70 Prozent des Volkseinkommens auf die Arbeitnehmer entfallen sei. Das sei der höchste Wert seit Jahrzehnten, im Jahr 2000 waren es 69 Prozent und 2008 nur 64 Prozent. Auch war die Arbeitslosigkeit im Vorjahr zwar hoch, dennoch ging die Beschäftigung insgesamt nur um zwei Prozent zurück, während das BIP wesentlich stärker einbrach. 

"Das zeigt, dass die Krise Unternehmen und Selbstständige besonders hart getroffen hat. Da ist es nicht angebracht, bei den Corona-Hilfen eine Schieflage zu konstruieren“, sagt Kopf. Und er betont: "Es ging doch vor allem darum, in einer schwierigen Zeit den Fortbestand der Unternehmen und damit zugleich Beschäftigung und Arbeitnehmer-Einkommen zu sichern.“ Auch eine der wichtigsten Unterstützungsmaßnahmen in der Krise, die Corona-Kurzarbeit, diente vor allem dem Erhalt von Jobs und kam damit Arbeitnehmern zugute.  

"Und was unterm Strich am wichtigsten ist: Dass die österreichische Wirtschaft sowie der Arbeitsmarkt jetzt wieder durchstarten, zeigt, dass die Maßnahmen nachhaltig wirken“, betont der WKÖ-Generalsekretär. (PWK444/DFS)

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