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WKÖ-Kopf: Idee eines teuren Einwegpfand wird auch durch oftmaliges Vorbringen nicht besser

Pfandkonzept steht aus gutem Grund nicht im Regierungsprogramm – Alternative eines verbesserten Sammelsystems ist die praxistauglichere Lösung

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Nadine Studeny

"Ein Einwegpfand auf Plastikflaschen verursacht Mehrkosten für Betriebe und Konsumenten und erzwingt den Aufbau unnötiger Parallelstrukturen", weist Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Forderung nach Einführung eines Plastikpfands erneut zurück. Laut Kopf wird die Idee "auch durch oftmaliges Vorbringen nicht besser. Wir haben uns beim Erstellen des Regierungsprogramms schon aus gutem Grund mit dem Koalitionspartner darauf geeinigt, das Pfandkonzept nicht mitaufzunehmen", erinnert der WKÖ-General in Richtung Klimaschutzministerium.  

Kommerzielle Einzelinteressen dürfen nicht über dem Gemeinwohl stehen, das sollte Reclay, der ÖPG und insbesondere auch dem Bundesministerium für Klimaschutz bewusst sein. Ein solches Vorgehen ändere auch nichts an den zu erwartenden Mehrbelastungen vor allem für kleine Händler. Dazu kommt: "Viele der kleinen Betriebe haben auch gar nicht den Platz, um Rückgabeautomaten aufzustellen. Und wenn sie irgendwie Platz freischaufeln, dann kostet sie das enorm viel Verkaufsfläche und damit wertvollen Umsatz", warnt Kopf. 

Er plädiert daher für ein Konzept, das auf der bisher in Österreich gelebten Praxis aufbaut und das bestehende Sammelsystem verbessert – so wie es der Zehn-Punkte-Plan der WKÖ für eine alltagstaugliche Kreislaufwirtschaft vorsieht. Dabei soll das bestehende Sammel- und Recycling-Angebot so adaptiert werden, dass Betriebe, Haushalte und der Außer-Haus-Konsum eingebunden wird. „Auf diese Weise können wir vermeiden, dass Wertstoffe als Müll entsorgt werden, ohne dafür ein teures Parallelsystem aufzubauen“, sagt Kopf. Dass Behälter zur Pfandrücknahme technisch möglich sind, hat keinen Neuigkeitswert. (PWK038/DFS)

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