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Kopf: Heimische Produktion von Schutzprodukten gegen Corona ausweiten

Gemeinsame Bemühungen für den Schutz der Bevölkerung im Fokus – Herstellung von Corona-Schutzprodukten in Österreich sicherstellen  

Schutzmaske
© WKÖ

„In dieser für uns alle beispiellosen Ausnahme-Situation der Corona-Krise bündelt die österreichische Wirtschaft ihre Kräfte. Deshalb fungieren die Wirtschaftskammern Österreichs auch als Vermittler und Drehscheibe, damit Produktion und Lieferung von Schutzprodukten gegen eine Corona-Infektion rasch verbessert werden. Insbesondere muss in nächster Zeit die Herstellung und Lieferung von Desinfektionsmitteln und Schutzmasken gesteigert werden“, unterstreicht Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ): „Der Schutz der Bevölkerung und des medizinischen Personals steht klarerweise auch für die Wirtschaft im Mittelpunkt.“ 

WKÖ unterstützt Behörden bei der Suche nach heimischen Produzenten  

Die Wirtschaftskammer unterstützt die Behörden bei der Suche von österreichischen Unternehmen, die Schutzausrüstungen, Desinfektionsmittel, Mundschutzmasken oder Schutzanzüge produzieren könnten. 

Karlheinz Kopf: „Wir suchen laufend nach passenden österreichischen Unternehmen und vernetzen diese untereinander und mit den potenziellen Kunden, wie beispielsweise Krankenanstalten oder Hilfsorganisationen. Wir sehen uns als Partner für Unternehmen und Behörden. Damit leisten wir auch in diesem Bereich einen Beitrag zur Bewältigung der Krise,“ betont Kopf. 

Darüber hinaus unterstützt die Wirtschaftskammer Betriebe bei den Genehmigungen von Alternativprodukten und hat eine generelle Ausnahmegenehmigung für Desinfektionsmittel österreichischer Betriebe möglich gemacht. Im Zusammenhang mit der Produktion von größeren Mengen an Desinfektionsmitteln in Österreich plädiert Kopf für ein unbürokratisches einfaches Verfahren der Alkoholsteuerbefreiung mit einer breiten Auslegung der Ausnahme der Alkoholsteuer: „Wir wollen, dass Desinfektionsmittel einfach zu niedrigen Kosten hergestellt und den Bürgerinnen und Bürgern und den Unternehmen so günstig wie nur möglich angeboten werden sollen.“ 

Schutzmasken „Made in Österreich“  

Bei Schutzbekleidung wurden bereits ganze Lieferketten vom Faserhersteller über den Gewebeproduzenten bis hin zu den Nähbetrieben identifiziert und die Umsetzung eingeleitet. In Vorarlberg etwa haben sich bereits mehrere Firmen zusammengeschlossen, um gemeinsam Atemschutzmasken zu produzieren. Unterstützt werden sie dabei von Änderungs- und Maßschneidereien, Designerinnen und Designern sowie der HTL Dornbirn. Auch in Wien sollen Schneidereien die Produktion von Schutzmasken starten, wie es Beschlüsse der Stadt und der Sozialpartner vorsehen. 

Und auch das weltweite Netzwerk der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA wird genützt: Mit Hilfe der AußenwirtschaftsCenter in Malaysia, Thailand und China und in Abstimmung mit BMEIA und BMDW wurden internationale Lieferanten von Masken, Handschuhen und Schutzanzügen gefunden und Lieferungen nach Österreich organisiert. Und nicht zuletzt hat die heimische Airline AUA bewerkstelligt, dass Schutzprodukte heute, Montag, in großen Mengen von China nach Österreich geliefert wurden. Kopf: „Unser Dank gilt allen Betrieben, die sich hier engagieren. Bitte bündeln wir gemeinsam weiter unsere Kräfte, damit wir Österreich bestmöglich durch diese Krise bringen.“ 

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