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WKÖ-Kopf: Erholung am Arbeitsmarkt für die richtigen Weichenstellungen nutzen

Nachfrage nach Fachkräften steigt, daher müssen vorhandene Jobchancen besser genützt werden

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

"Es ist erfreulich, dass die Öffnungen für eine zunehmende Erholung am Arbeitsmarkt sorgen und die Arbeitslosigkeit diese Woche erneut gesunken ist. Gleichzeitig steigt in Gastronomie, Hotellerie, aber auch in der IT-Branche und in vielen Handwerksbereichen der Fachkräftebedarf. Daher müssen wir die jetzige Aufschwungphase für die richtigen Weichenstellungen nutzen“, kommentiert Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuellen Arbeitsmarktdaten. 

In welche Richtung es gehen muss, zeigte die Corona-Krise vor: "Wir haben aus Corona gelernt, dass wir mehr Tempo bei der Digitalisierung und mehr Flexibilität brauchen. Das gilt für das Erwerben neuer Fähigkeiten ebenso wie für die Anwendung digitaler Tools im Vermittlungsprozess“, so Kopf. Zum Beispiel sollten Online-Jobbörsen verstärkt eingesetzt werden. Zudem sollten die vorhandenen Jobchancen besser genützt werden. "Wir haben rund 100.000 beim AMS gemeldete offene Stellen. Das sind 100.000 Jobchancen, auf die wir gezielt hin vermitteln müssen“, sagt der WKÖ-Generalsekretär. Dazu gelte es die Mobilität zu erhöhen, etwa durch Anreize, wie sie gerade im Sozialpartnerprojekt Ticket2West getestet werden. 

Kurzarbeit-Verlängerung unterstützt den Weg in Richtung Normalität 

Mittelfristig wirkt dem Fachkräftemangel außerdem Aus- und Weiterbildung entgegen. Kopf plädiert dafür, auch die Zeit der Kurzarbeit für Qualifizierungsmaßnahmen zu nutzen. "Sich während der Kurzarbeit weiterzubilden ist ein Garant dafür, in der Zeit danach gut aufgestellt zu sein“, so Kopf, der sich über die Verlängerung der Kurzarbeit sehr erfreut zeigt: "Wir haben eine gute Lösung für die Zeit nach dem 30. Juni getroffen. Das Modell mit zwei Varianten bedeutet sowohl weniger Kosten für die Allgemeinheit als auch nach wie vor eine gute Absicherung für besonders betroffene Betriebe und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Damit tun wir einen nächsten Schritt in Richtung Normalität und sichern zugleich jene, die von der Normalität noch ein Stück entfernt sind“, sagt Kopf. (PWK287/DFS)

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