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WKÖ-Kopf: Corona-Arbeitsstiftung ist wichtiger Anreiz zur Weiterbildung

Arbeitsmarkt braucht mehr Flexibilität – Bildungsbonus macht fit für die Zukunft und fördert praxisnahe Qualifizierung 

Karlheinz Kopf
© WKÖ/DMC
„Wir freuen uns, dass Bundesministerin Aschbacher die Ausgestaltung der Corona-Arbeitsstiftung nun konkretisiert hat und ab Oktober der Bildungsbonus zur Verfügung steht. Das ist ein wichtiger Anreiz zur Weiterbildung“, sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Konkret werden Teilnehmer an Aus- und Weiterbildung, die vier Monate und länger dauert, zusätzlich zum Arbeitslosengeld einen Bildungsbonus in Höhe von 180 Euro monatlich erhalten. „Das ist gerade in der derzeitigen Arbeitsmarktsituation eine notwendige und richtige Maßnahme, die fit für die Zukunft macht“, betont Kopf.

Sehr positiv wertet der WKÖ-Generalsekretär auch, dass die Arbeitsstiftung nach den regionalen Bedürfnissen und dem tatsächlichen Bedarf am Arbeitsmarkt ausgerichtet wird. Denn bei genauer Betrachtung der derzeitigen Situation am Arbeitsmarkt zeigt sich, dass trotz hoher Arbeitslosigkeit der Fachkräftemangel nicht verschwunden ist und die regionalen Unterschiede in den einzelnen Branchen oft groß sind. 

Praxisnahe Ausbildung hat Vorrang

Ebenso begrüßt Kopf, dass die Ausbildungen möglichst praxisnahe geplant sind und unter Einbindung der Betriebe erfolgen sollen. Denn die arbeitsplatznahen Qualifizierungen, auch „AQUA-Ausbildungen“ genannt, müssten noch weiter ausgebaut werden. Der Bildungsbonus sei eine Chance, AQUA-Ausbildungen zu fördern. „Solche Ausbildungen sind sehr oft der Schlüssel zum beruflichen Erfolg“, so Kopf. 

Neben fachlicher Mobilität muss auch räumliche Mobilität gestärkt werden

In Summe sei die Arbeitsmarktstiftung „ein wichtiger Beitrag zur Qualifizierung und somit zu einem Mehr an Flexibilität am Arbeitsmarkt“. Diesem Push für die fachliche Mobilität muss dem WKÖ-Generalsekretär zufolge aber auch eine Stärkung der räumlichen Mobilität folgen. „Um die Probleme am Arbeitsmarkt zu lösen, brauchen wir mehr Flexibilität in jeder Hinsicht. Das heißt mehr Aus- und Weiterbildung, aber auch mehr Mobilität, etwa in Form des Ausbaus der überregionalen Vermittlung sowie mit Ausbildungen direkt in den Regionen, wo die Fachkräfte gebraucht werden. Nur so können wir Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt zusammenführen“, sagt Kopf. (PWK438/DFS)

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