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WKÖ-Kopf: Arbeitszeitflexibilisierung inklusive freiwilliger 4-Tage-Woche ja, subventionierte Arbeitszeitverkürzung nein

Mit der 2018 beschlossenen Novelle zum Arbeitszeitgesetz ist die 4-Tage-Woche längst möglich

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

Mit Erstaunen beobachtet WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf die jüngsten Forderungen von SPÖ und Gewerkschaften: „2018 haben SPÖ und ÖGB die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes, mit dem u.a. die Möglichkeit zur Verteilung der Regelarbeitszeit von fünf auf vier Tage ermöglicht wurde, vehement abgelehnt. Und jetzt wird von denselben Organisationen die Ermöglichung der 4-Tage-Woche gefordert, deren Rechtsrahmen sie seinerzeit abgelehnt haben."

„Die organisatorische Machbarkeit und die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit müsse jedes Unternehmen in Verbindung mit den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für sich beurteilen. Der Verweis auf das isländische Pilotprojekt sei für eine generelle Bewertung im Hinblick auf die Auswirkung auf die Produktivität sicher nicht ausreichend. Dort sei das Modell ausschließlich in der öffentlichen Verwaltung ausprobiert worden“, so Kopf.

Noch weniger Verständnis bringt Kopf für die Forderung von SPÖ und ÖGB nach großflächig subventionierter Arbeitszeitverkürzung auf. "In Zeiten omnipräsenten Fachkräftemangels mit aktuell 85 Mangelberufen, in denen händeringend nach Fachkräften gesucht wird, geht eine solche Idee völlig an der Realität vorbei. Was wir vielmehr brauchen ist die Nutzung des vielfältigen Instrumentenkoffers des AMS zur Heranführung der beschäftigungslosen Menschen an die über 100.000 offenen Stellen", so Kopf. (PWK 359/DFS)

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