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WKÖ-Kopf: "Wirtschaft wird kostenintensivem Einwegpfand-Parallelsystem definitiv nicht zustimmen"

"Teures Einwegpfand steht nicht im Regierungsprogramm - und das aus gutem Grund" - "Sammlung und Recycling müssen ökonomisch, ökologisch aber auch alltagstauglich sein"

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

"Ein Einwegpfand auf Plastikflaschen, mit dem Parallelstrukturen geschaffen werden, die sowohl der Wirtschaft als auch den Konsumentinnen und Konsumenten unnötigen Aufwand und Mehrkosten verursachen, wurde schon im Regierungsprogramm erfolgreich verhindert - und das aus gutem Grund", ruft Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) in Erinnerung. Es komme gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten nicht in Frage,  die Suche nach Lösungen aus ideologischen Gründen auf einen einzelnen Ansatz einzuschränken.

"Manche Ideologen glauben, den Konsumentinnen und Konsumenten sowie den Unternehmen in Gewerbe, Handel und Industrie in Österreich ein Pfand für Plastikflaschen aufzwingen zu können, das weisen wir aufs Allerschärfste zurück. Die Wirtschaft wird einem kostenintensiven Einwegpfand-System definitiv nicht zustimmen", so Kopf. 

Alltagstaugliche Kreislaufwirtschaft statt teurem Pfandsystem

"Ja zu Müllvermeidung, Abfallsammlung und Wiederverwertung. Aber das muss neben ökologisch auch ökonomisch sowie alltagstauglich sein. Tatsache ist, dass es effizientere und kostenschonendere Wege dafür gibt als ein teures Pfandsystem", hält WKÖ-Generalsekretär Kopf fest. "Eine alltagstaugliche Kreislaufwirtschaft wie jene, die die Wirtschaftskammer Österreich in ihrem ein Recycling-Modell ausgearbeitet hat, sieht statt der Schaffung teurer Parallelstrukturen die Adaptierung des bestehenden Sammel- und Recycling-Angebots in ganz Österreich vor. Dabei werden Betriebe, Haushalte und der Außer-Haus-Konsum eingebunden und es wird vermieden, dass Wertstoffe als Müll entsorgt werden."

"Wir haben in Österreich erfreuliche Beispiele, die zeigen, dass das bestehende Sammelsystem funktioniert", sagt Kopf weiter: "In Vorarlberg, Tirol sowie im Burgenland werden die verbindlichen EU-Sammelquoten für Kunststoff-Getränkeflaschen schon jetzt – und zwar ohne Pfand – erreicht, andere sind nahe dran. Daran sollten wir uns österreichweit - insbesondere in Wien - ein Vorbild nehmen."

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