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WKÖ-Kopf: „Finanzieller Schutzschild der Betriebe muss rasch gestärkt werden“

Wirtschaft begrüßt Vorschlag der fiktiven Eigenkapital-Verzinsung als wirksames Mittel zur Stärkung der Unternehmen nach der Krise

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

Der Vorschlag, Eigenkapital künftig mit Fremdkapital steuerlich gleichzustellen, stößt bei der Wirtschaft auf großen Widerhall. Die Analyse von Finanzminister Gernot Blümel und Eco-Austria-Direktorin Monika Köppl-Turyna zu den Lehren aus der Krise könne er doppelt unterstreichen, sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich: "Solides Eigenkapital ist der beste ‚Schutzschild‘ für Betriebe in Krisenzeiten. Damit lassen sich Liquiditätsengpässe besser überbrücken. Je höher die Eigenkapitalquote, umso stabiler ist ein Unternehmen finanziell aufgestellt.“ 

Die Einführung der sogenannten fiktiven Eigenkapitalverzinsung ist eine langjährige Forderung der WKÖ: Damit würde eine steuerliche Schlechterstellung von Eigen- gegenüber Fremdkapital beseitigt. Das könne den Betrieben helfen, das durch die Krise strapazierte Eigenkapital aufzupolstern, so Kopf: "Die umfassenden Wirtschaftshilfen in Österreich haben zwar viele Betriebe so gut wie möglich gestützt, nach den krisenbedingten Verlusten wird aber bei vielen ein Wiederaufbau des Eigenkapitals nötig sein. Wir müssen es aber auch schaffen, die in Österreich traditionell dünne Eigenkapitaldecke nachhaltig und langfristig zu verstärken. Auch dafür sind flankierende politische Maßnahmen nötig.“  

Kopf weist darauf hin, dass gerade die von der Pandemie überdurchschnittlich betroffenen Branchen deutlich unter der empfohlenen Eigenkapitalquote liegen. Tourismus und Freizeitwirtschaft erreichen im Durchschnitt laut KMU Forschung Austria nur eine Eigenkapitalquote von 12,7 Prozent, Transport und Verkehr (22,5 Prozent), Handel (24,8 Prozent), aber auch Gewerbe und Handwerk (26,6 Prozent) liegen ebenfalls deutlich unter der empfohlenen Marke. Für kleine und mittlere Unternehmen wird Unterstützung bei der Eigenkapitalstärkung am dringendsten benötigt. 

Die nötigen Instrumente für einen nachhaltigen Kapitalaufbau liegen auf dem Tisch: Neben der Eigenkapitalverzinsung spricht sich die WKÖ für die Einführung eines Beteiligungsfreibetrages von mindestens 100.000 Euro, die Senkung der Körperschaftssteuer (KöSt) auf 21 Prozent und Verbesserungen beim Gewinnfreibetrag aus. Die Etablierung von Wagniskapitalfonds nach internationalem Vorbild würde Investitionen in KMU begünstigen. Zudem sollten langfristige Investitionen in Unternehmen über eine KESt-Freistellung – abhängig von der Behaltefrist - begünstigt werden. (PWK262/HSP)

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