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WKÖ-Kopf zu Arbeitsmarkt: Dank Kurzarbeit zeigt sich Licht am Ende des Tunnels

Attraktives Kurzarbeits-Modell sichert Beschäftigung –sinnvolle Weiterentwicklung anstatt naivem Rechenmodell der Arbeitszeitkürzung

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
© WKÖ/Marek Knopp

"Natürlich sind wir noch lange nicht auf Vor-Krisen-Niveau, aber die Richtung stimmt: Neuerlich sind die Arbeitslosenzahlen zurückgegangen. Es gibt also Licht am Ende des Tunnels", kommentiert Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die aktuellen Arbeitsmarktdaten. Dies sei nicht zuletzt auf das Corona-Kurzarbeitsmodell zurückzuführen.

"Rechnung ist vielfach aufgegangen"

"Ziel bei Einführung des Modells war es, Betriebe zu entlasten und Beschäftigung zu sichern. Diese Rechnung ist vielfach aufgegangen. Viele Betriebe haben die Kurzarbeit krisenbedingt verlängert, in Summe sind in der Zwischenzeit aber weit über die Hälfte der ursprünglich zur Kurzarbeit angemeldeten Mitarbeiter wieder in Vollbeschäftigung", so Kopf. Wirtschaftspolitisches Ziel müsse es bleiben, rasch wieder zu jener Wirtschaftsleistung zurückzukommen, die wir vor der Krise hatten. "Und dort, wo das noch einige Zeit dauern wird, sollten wir weiterhin mit dem Modell der vorübergehenden Kurzarbeit operieren."

"Verkürzte Arbeitszeit schwächt die Wettbewerbsfähigkeit"

Karlheinz Kopf: "Im Lichte dieses wirtschaftspolitischen Ziels wäre es geradezu fahrlässig, mit dem naiven Konzept 90/80 Arbeitskapazität dauerhaft zu verringern. Wir sollten nicht vergessen, dass uns noch vor einem Jahr über 160.000 Fachkräfte gefehlt haben." Schlechten Stil ortet Kopf seitens der GPA-djp, die während laufender Verhandlungen bezüglich einer Verlängerung des Corona-Kurzarbeitsmodells der Arbeitgeberseite permanent über die Medien Forderungen und ‚Freundlichkeiten‘ ausrichte. "Was wir jetzt brauchen, ist eine Stärkung des Standorts. Eine dauerhaft verkürzte Arbeitszeit hingegen reduziert die Wertschöpfung und schwächt die Wettbewerbsfähigkeit. Das wäre in der derzeitigen Situation grob fahrlässig", warnt Kopf.

(PWK333 / DFS) 

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