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WKÖ-Klacska: Baustopp wichtiger Straßenprojekte schränkt auch klimafreundliche Mobilität ein

WKÖ bekennt sich zur CO2-Reduktion, doch Ausbaustopp wichtiger Verbindungen in der Steiermark und Kärnten geht zulasten der Mobilität insgesamt

Strassenbau/Teer/Bitumen
© Envato/puhimec

"Wir sind bereit, sinnvolle Maßnahmen zur CO2-Reduktion mitzutragen. Doch wenn die A9 nun nicht wie geplant dreispurig ausgebaut werden soll und auch der Lückenschluss der S37 zwischen Scheifling in der Steiermark und Kärnten nicht wie geplant erfolgt, dann ist das eine Einschränkung der Mobilität insgesamt“, reagiert Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), auf die durch Ministerin Gewessler geplanten Baustopps. 

Gerade der Ausbau der A9 sei wichtig, um das steigende Verkehrsaufkommen zu bewältigen. Der Nichtausbau werde zu einer deutlichen Zunahme an Staus und damit zu einer Umwelt- und Klimabelastung führen. Jetzt gehe es nicht darum, weniger Straßen zu bauen "und dadurch zusätzliche CO2-Belastung durch Staus zu erzeugen“, sondern im Vordergrund müsse die Umrüstung auf klimaneutrale Antriebe und Kraftstoffe stehen. "Wir müssen Technologien wie Wasserstoff und eFuels weiterentwickeln und zur Marktreife führen. Aber fest steht: Auch für unsere E-Autos, Wasserstoff-Lkw und sonstigen, mit Zukunftstechnologien angetriebenen Fahrzeuge werden wir ausreichend Straßen brauchen“, betont Klacska. Ausbaustopps seien für den Wirtschafts- und Logistikstandort Österreich daher der falsche Weg. 

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