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Klacska: AUA-Rettungspaket enthält wichtiges Signal für öffentlichen Verkehr

Unterstützung weiterer Verkehrsbereiche muss folgen - auch Maßnahmen im Güter- und Busverkehr notwendig

Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ
© Jakob Glaser

„Es ist sehr erfreulich und für den Wirtschaftsstandort Österreich essentiell, dass die Regierung ein Rettungspaket für die AUA geschnürt hat. Auch die im Gesamtpaket enthaltenen Maßnahmen für den öffentlichen Verkehr wie der Ausbau der Nachtzüge und die Einführung eines 1-2-3-Tickets, das ab 2021 eine sehr kostengünstige Nutzung der Öffis ermöglicht, sind zu begrüßen. Dass hier 740 Millionen Euro für den öffentlichen Verkehr in die Hand genommen werden, ist ein sehr wichtiges Signal“, sagt Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Gleichzeitig betont er aber: „Unterstützungen für weitere Verkehrsbereiche müssen folgen. Viele Maßnahmen ohne Budgetwirkung wie zum Beispiel ein Aussetzen von Fahrverboten, das außerdem den Umweg-Verkehr reduziert, liegen am Tisch und gehören in Angriff genommen.“

Klacska erinnert dabei an die Mobilitätsgarantie, auf die sich die Verkehrsbranche gemeinsam mit dem Sozialpartner geeinigt hat. Diese sieht vor, dass Österreich ein klares Zielbild für das Verkehrsangebot und die Verkehrsinfrastruktur sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr entwickelt. „Wenn wir die Versorgungssicherheit weiter garantieren wollen, dürfen wir auf den Güterverkehr nicht vergessen“, so Klacska. Auch für den Güterverkehr muss es attraktive Angebote auf Straße und Schiene geben. Im Bereich des Alpentransits etwa gelte es, die Zulaufstrecken zum Brenner-Basistunnels auszubauen. Zudem sollten Anschlussbahnen gefördert und der Bahnstrom von der Elektrizitätsabgabe befreit werden. 

Weg der Ökologisierung konsequent weitergehen

Gerade die Coronakrise habe aber auch gezeigt, dass die Versorgung durch Güterverkehr auf der Straße nicht wegzudenken ist. Auch hier braucht es Maßnahmen, „vor allem dann, wenn wir den Straßentransport nicht der Billigkonkurrenz aus dem Ausland überlassen und den Weg in Richtung Klimaneutralität konsequent weitergehen wollen“, sagt Klacska. Daher sei eine Ökologisierung des bestehenden Maut-Systems für Lkw und Busse dringend notwendig. Dazu gehört die Reduktion der Maut für Elektro- und Wasserstoff-Fahrzeuge sowie die Einführung einer eigenen Mautkategorie für gasbetriebene Lkw. Außerdem sollte es für Auto- und Reisebusse eine eigene Mautkategorie geben, um Busse attraktiver zu machen und den Individualverkehr zu reduzieren.

Darüber hinaus brauchen die besonders betroffenen Bus-Unternehmen ein eigenes Unterstützungspaket, da ihnen mit der Coronakrise das Geschäft völlig weggebrochen war und auch die Erholung jetzt nur schleppend vor sich geht. 

„So sehr uns die Unterstützung für die Luftfahrt, die Schiene sowie den öffentlichen Personenverkehr insgesamt freut – auch die anderen Verkehrsbereiche brauchen in Zeiten wie diesen dringend Impulse“, betont Klacska. (PWK/257/DFS)

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