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WKÖ-Kadanka: Verlängerte Bundesländer-Lockdowns zerstören Vertrauen von Betrieben, MitarbeiterInnen und Gästen

(Incoming-) Reisebüros sehen sich bundesweit erneut mit Stornos konfrontiert

Gregor Kadanka
© WKÖ

„Wir haben den Zusagen der Politik und auf die Öffnung vertraut, alles gegeben, damit wir Buchungen generieren und Gäste nach Österreich bringen können, und nun soll wieder alles umsonst gewesen sein. Das ist völlig unverständlich und bringt unsere (Incoming-) Betriebe an den Rand der Belastbarkeit“, fasst Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Gemütslage der Reisebürobranche nach den heutigen Ankündigungen zur Öffnung zusammen.

„Wir alle wissen, dass das Virus ernst genommen werden muss und tun dies auch. Deshalb gibt es im Tourismus eine Vielzahl an Präventions- und Sicherheitskonzepten, die 2-G Regel etc. Durch diese Maßnahmen können wir Gästen Sicherheit bieten und es ist klar, dass der Tourismus kein Pandemietreiber ist“, sagt Kadanka und unterstreicht: „Dass nun – anders als zugesagt – ein Flickwerk statt der geforderten bundesweiten, einheitlichen Lösung präsentiert wurde, ist nicht nachvollziehbar, entbehrt jeder sachlichen Grundlage und zerstört das Vertrauen der UnternehmerInnen, MitarbeiterInnen und vor allem auch das unserer ausländischen Gäste – und zwar weit über den Lockdown hinaus. Die von uns immer wieder geforderte Planbarkeit sieht so jedenfalls nicht aus! Während sich die ausländische Konkurrenz ins Fäustchen lacht, trägt der österreichische Tourismus - insbesondere die Stadt Wien als Zugpferd für Urlaub in Österreich - nachhaltig Schaden davon.“

Nicht umsonst hat sich die Wirtschaft für eine einheitliche Öffnung aller Branchen eingesetzt. Kadanka: „Insbesondere der Tourismus ist ein Gesamtkunstwerk, wo es auf ein perfektes Zusammenspiel der einzelnen Player ankommt.“ Deshalb sei das heute verkündete regionale und nur schrittweise Wiederhochfahren gerade für die touristischen Branchen besonders bitter.

Weitere Unterstützungsmaßnahmen unbedingt notwendig

Für die Reisebüros befürchtet Kadanka nun eine neue Stornowelle bis weit in den Frühling, mit der sich einige Betriebe schon jetzt konfrontiert sehen: „Leider wiederholt sich derzeit das in der Branche mittlerweile bekannte, katastrophale Muster. Zuerst bemühen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter enorm darum, Buchungen zu erhalten, dann wird oft verschoben und zuletzt erst recht wieder storniert. Für uns bedeutet das die dreifache Arbeit ohne entsprechenden Ertrag, im Gegenteil – mit Verlusten.“ Klar ist deshalb für den Branchenvertreter, dass die österreichischen Reisebüros weiterhin Unterstützungsmaßnahmen brauchen werden.(PWK741/ES) 

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