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WKÖ-Internethandel zu Lockdown, Black-Friday und Cyber-Monday: Online-Kauf bei heimischen Händlern sichert Arbeitsplätze und Steuern

Obmann Sonntag: 7 von 10 österreichischen Online-Euros rollten im Vorjahr ins Ausland. Gerade im Lockdown jetzt bewusst heimische Online-Händler stärken

Online-Handel
© Envato

Angesichts des erneuten bundesweiten Lockdowns und der damit verbundenen Umsatzverschiebung in Richtung Online-Handel wenden sich die österreichischen Online-Händler mit einem Weihnachtsappell an die heimischen Online-Shopper und Helfer des Christkindes.  

"Gerade während des erneuten Lockdowns ist es wichtig, den heimischen Online-Handel zu stärken und einen weiteren Abfluss von Kaufkraft, Arbeitsplätzen und Steuereinnahmen ins Ausland zu verhindern“, unterstreicht Martin Sonntag, Obmann des Versand- und Internethandels in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).  

Wie eine aktuelle Marktanalyse von RegioData Research im Auftrag des Versand- und Internethandels der WKÖ zeigt, gaben die Österreicher im Jahr 2020 rund 10,5 Mrd. Euro im Online-Handel aus. Davon flossen jedoch nur knapp 30 Prozent an heimische Online-Shops, während der Bärenanteil von mehr als 70 Prozent (7,4 Mrd. Euro) an ausländische Konkurrenten ging.  

Bei Online-Shopping: Bewusst für heimische Händler entscheiden

"Wir empfehlen den österreichischen Online-Shoppern sich bei ihren Online-Einkäufen bewusst für heimische Händler zu entscheiden und damit Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Steuereinnahmen in Österreich zu sichern“, so Sonntag.  

"Österreichische Online-Shops bieten ein umfassendes Angebot in allen Produktkategorien und sind mittels einfacher Suchmaschineneingabe gut auffindbar. Eine proaktive Online-Suche nach der Devise ‚googeln statt amazonen‘ ist daher der beste Weg, um das volle heimische Online-Angebot auszuschöpfen“, betont Sonntag.   

Um einen österreichischen Online-Shop handelt es sich laut Sonntag dann, wenn sich der Unternehmenssitz im Inland befindet. "Viele Online-Shopper denken, dass sie bei einem heimischen Händler kaufen, sobald eine Webshop-Domain auf .at endet. Oft steckt dahinter jedoch ein ausländischer Anbieter ohne Präsenz in Österreich. Entscheidend ist daher stets der Firmensitz im Inland. Dazu ist es hilfreich, einen Blick ins Impressum oder auf Wertschöpfungssiegel zu werfen“, so Sonntag weiter. 

"Der einfachste Weg für österreichische Anbieter sich als heimischer Shop sichtbar zu machen ist die Nutzung des Siegels ‚Österreichischer Onlineshop‘ des Bundesgremiums des Versand- Internet- und allgemeinen Handels der WKÖ. Mit diesem Siegel erkennt der Konsument sofort, dass es sich um einen österreichischen Shop mit Sitz, Wertschöpfung und Steueraufkommen im Inland handelt“, betont Sonntag. (PWK675/NIS)

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