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WKÖ-Industrie: Für 2,5G am Arbeitsplatz braucht es bundesweiten Zugang zu PCR-Tests

Branchensprecher Menz: Muss auch für Arbeitnehmer in Österreich gelten, die ihren Wohnsitz nicht hier haben 

Impfung, Spritze
© Envato/gpoinstudio

Die Erhöhung der Impfquote ist die bestmögliche Antwort auf die Pandemie, sagt Sigi Menz, Obmann der Bundessparte Industrie in der WKÖ. "Allein die Impfung schützt – deshalb braucht es auch verstärkte Anreize zur Steigerung der Impfquote. Und Jedem und Jeder bereits Geimpften ist dringend zu empfehlen, sich die Auffrischungsimpfung, so wie von Bundesminister Mückstein erläutert, zu holen“. 

Ausbau von kostenlosem PCR-Zugang

Darüber hinaus ist für bislang Ungeimpfte eine bundesweite und kostenlose PCR-Testmöglichkeit für Fachkräfte unverzichtbar. Menz: "Auch Arbeitnehmer, die ihren Wohnsitz nicht in Österreich haben, aber in österreichischen Industriebetrieben arbeiten und dort unverzichtbare Arbeit leisten, müssen einen leichten Zugang zur national gültigen PCR-Testung haben. Alles andere würde einem Lockdown für betroffene Betriebe bedeuten“, warnt Menz. Ein maßgeblicher Ausbau der PCR-Infrastruktur sei für die ausreichende Versorgung dringend notwendig, betont der Branchensprecher und fordert, dass auch an Wochenenden der flächendeckende kostenlose Testzugang möglich sein muss, damit am Wochenbeginn keine Produktionseinbußen entstehen, weil Schlüsselarbeitskräfte fehlen.

Eine weitere Forderung der Industrie ist die Anerkennung der nicht in der EU-zugelassenen Impfstoffe wie Sputnik V, Sinovac und Sinopharm zusammen mit einer dritten Dosis der zugelassenen Impfstoffe. Diese Impfung der dritten Dosis müsse unverzüglich bei allen Ärzten freigegeben werden, so Menz. "Diese Arbeitnehmer befinden sich in der Situation, dass sie zwar medizinisch als geimpft gelten, aber nicht in die nationalen Regularien "passen“ und ihnen häufig die dritte Dosis verweigert wird."

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