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WKÖ-Hotellerie formuliert Forderungen anlässlich der EU-Wahl im Mai 2019 

Kraus-Winkler: Hotellerie und Gastronomie fordern mehr Branchenverständnis und weniger Bürokratie für Klein- und Kleinstbetriebe auf EU-Ebene

Hotellerie
© WKÖ

Gemeinsam mit der HOTREC, dem Europäischen Dachverband der Hotellerie und Gastronomie wurden den EU-Parlamentariern diese Woche die Forderungen der Hotellerie und Gastronomie präsentiert. Das Hotel- und Gastgewerbe ist das Herzstück des österreichischen und des europäischen Tourismus und damit einer der wichtigsten Motoren für die heimische wie auch europäische Wirtschaft.

„Angesichts der enormen Bedeutung unserer Branche für Österreich und ganz Europa stellen wir als Hotellerie und Gastronomie im Vorfeld der EU-Wahlen unsere wichtigsten Forderungen an die EU-Institutionen“, erklärt Susanne Kraus-Winkler, Obfrau des Fachverbandes Hotellerie in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und ehemalige Präsidentin der HOTREC. Alleine in Österreich erwarten die rund 16.000 Hotel- und 48.500 Gastronomiebetriebe, die meisten von ihnen Klein- und Kleinstbetriebe, von den EU-Institutionen in Zukunft mehr Branchenverständnis und weniger Bürokratie, wenn es um Gesetzesinitiativen in Europa geht.

„sharing economy“ benötigt einen europäischen Rechtsrahmen

Die „sharing economy“, die im Bereich der Beherbergung mittlerweile ein rapid wachsendes Geschäftsmodell ist, benötigt endlich einen europäischen Rechtsrahmen. „Hier geht es nicht nur um Wettbewerbsverzerrung auf Grund fehlender Fairness und Transparenz, sondern auch um negative Auswirkungen, wie „Overtourism“ und Verknappung des Wohnungsangebots durch nicht regulierte touristische Wohnraumvermietung“, präzisiert Kraus-Winkler die Forderung. „Auch in Österreich fordern wir hier bereits seit geraumer Zeit vehement eine Lösung ein.“

Weitere Forderungen sind die Unterstützung der Branche bei allen Themen rund um Digitalisierung, wie Blockchain und Artificial Intelligence. Im Bereich der Lebensmittelpolitik sollen freiwilligen Initiativen statt eines Top-Down-Ansatzes durch Regulierung der Vorrang gegeben werden und der akute Fachkräftemangel müsse als oberste EU-Priorität gelten. „Um einen nachhaltigen Tourismus zu fördern, müssen EU-Maßnahmen und Finanzierungen für verbesserte Qualifizierungsmodelle touristischer Arbeitskräfte breit angedacht werden“, so Kraus-Winkler.

Stärkere Partnerschaft zwischen Hotel- und Gastgewerbe und EU-Institutionen

HOTREC fordert zudem eine noch stärkere Partnerschaft zwischen dem Hotel- und Gastgewerbe und den EU-Institutionen. „Eine der wichtigen Ziele der EU muss sein, wertschöpfungsstarkes Wachstum und attraktive, sichere Beschäftigung durch den Tourismus in Europas Regionen zu erhalten und zu stärken“, betont Kraus-Winkler abschließend. (PWK109/ES)


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