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WKÖ-Herz: 24h-Betreuung gewährleistet Unterstützung betreuungsbedürftiger Menschen in den eigenen vier Wänden 

Bereits zahlreiche Maßnahmen zur Qualitätssicherung gesetzt – Qualitätsgütesiegel für Agenturen wird kommen

pflege
© wkö

„Das heimische Pflegesystem steht vor mehreren Herausforderungen: Einerseits den stark steigenden Kosten in den kommenden Jahren und Jahrzehnten und dem Bedarf nach Qualitätssicherung. Die 24h-Betreuung hat sich vor diesem Hintergrund als wichtige Stütze etabliert und ist inzwischen fixer Bestandteil, wenn es darum geht, Angehörige in den eigenen vier Wänden zu betreuen“, betonte heute, Montag, der Obmann des Fachverbandes der Personenbetreuer, Andreas Herz. Das Regierungsprogramm trage den Gedanken Rechnung, eine menschenwürdige und hochwertige Pflege und die Unterstützung von betreuungsbedürftigen Menschen zu gewährleisten und den Grundsatz der Selbstbestimmung in den Vordergrund zu stellen. 

„Um die Qualitätssicherung in der 24h-Betreuung in den vergangenen zehn Jahren sicherzustellen, wurden von Seiten des Fachverbandes bereits eine Reihe von Maßnahmen implementiert. Diese reichen von der gewerberechtlichen Trennung von PersonenbetreuerInnen und Vermittlungsagenturen, der Schaffung von Standes- und Ausübungsregeln für beide Bereiche, und spezifischen Services wie einer muttersprachlichen Beratung der selbständigen Betreuerinnen oder der Etablierung des Forums 24h-Betreuung“, so Herz, der darauf verweist, dass 99,9 Prozent der Hausbesuche zum Zwecke der Kontrolle der Betreuungssituationen durch die Gewerbebehörde eine ordnungsgemäße oder gute Qualität ergeben haben (BMASGK).

„Fakt ist, die Kosten im Pflegebereich werden bis 2030 um 105 Prozent explodieren.  2014 lagen die Gesamtausgaben für Pflegeleistungen bei 1,83 Mrd. Euro, 2030 wird dieser Wert bei rund 3,76 Mrd. Euro liegen“, so Herz. Gleichzeitig zeigt die Entwicklung der selbständigen Personenbetreuerinnen den immensen Bedarf: Gab es 2007 510 aktive Gewerbeberechtigungen, waren es 2012 bereits über 38.000 und 2018 über 63.000. Entsprechend gestiegen sind auch die Anträge im Bereich der Förderung für 24-h-Betreuung: Rund 24.000 Personen haben 2016 eine Förderleistung in Anspruch genommen, ein Plus von 10.000 Beziehern innerhalb von vier Jahren.

„Die Aufrechterhaltung der Betreuung in den eigenen vier Wänden ist ohne 24h-Betreuung schlicht nicht möglich. Dies gilt es in aller Deutlichkeit zu betonen. Es ist uns aber natürlich ein Anliegen, das bestehende System weiterzuentwickeln und damit die Rahmbedingungen bestmöglich zu adaptieren. Deshalb wurden bereits Schritte zur Einführung eines bundesweiten Gütesiegels für Vermittlungsagenturen im Bereich der Personenbetreuung gesetzt um klare Rahmenbedingungen und überprüfbare Kriterien zu schaffen. Wir wollen die beste Betreuung und die hervorragende Arbeit der Personenbetreuerinnen unterstreichen und diese nicht durch einige schwarze Schafe in Misskredit bringen lassen. Über 80 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher wollen zuhause gepflegt werden und verdienen qualitativ hochwertige und einheitliche Standards“, so Herz abschließend. (PWK737/us)

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