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WKÖ-Handelsobmann Buchmüller zu Angleichung Arbeiter/Angestellte: Schnellschuss auf Kosten der Betriebe 

Österreichs Handelsbetriebe „ganz klar negativ betroffen“ - Beschäftigungseinbußen und Verlagerung zu mehr Leiharbeit sind zu befürchten

Als einen „Schnellschuss auf Kosten der Betriebe, der trotz eindringlicher Warnung aus der Wirtschaft abgefeuert wurde und nach hinten losgehen wird“, kritisiert Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), den von Abgeordneten der SPÖ, der FPÖ und der Grünen gefällten Beschluss zur gesetzlichen Angleichung von Arbeitern und Angestellten. „Der Handel war immer gesprächsbereit beim Thema Angleichung Arbeiter/Angestellte, aber dieses in einer Hauruck-Aktion eingeführte Wahlzuckerl schränkt die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe ein. Unsere Unternehmen hätten sich längst Vereinfachungen und Entlastungen verdient. Planbarkeit, Berechenbarkeit und Verlässlichkeit sind für Unternehmen lebensnotwendig, unvorhersehbare ad hoc Aktionen können Betriebe wirtschaftlich schwer schädigen.“

Negative Auswirkungen drohen

Für den österreichischen Handel, der 150.000 Arbeiterinnen und Arbeiter beschäftigt, sei „ganz klar mit negativen Auswirkungen zu rechnen“, stellt Buchmüller fest. Beschlossen wurde nicht nur die Angleichung der Rechte von Arbeitern und Angestellten, sondern auch eine Änderung der Kündigungsbestimmungen von geringfügig beschäftigten Angestellten. Hier ist der Handel, der viele Samstagskräfte beschäftigt, massiv betroffen. Jobeinbußen sind ebenso zu befürchten wie eine Verlagerung zu mehr Leiharbeit.

„Was bleibt, ist eine nicht durchdachte Aktion auf Kosten der Betriebe - ohne gesetzliche Begutachtung, ohne Einbindung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern und das bei einem Kernthema der Sozialpartner“, so Buchmüller abschließend. (PWK793/SR)

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