th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKÖ-Handelsobmann Buchmüller zu Angleichung Arbeiter/Angestellte: Wahlkampf auf Kosten der Betriebe - Nein Danke! 

Österreichischer Handel beschäftigt 150.000 Arbeiter und wäre massiv negativ betroffen - Schnellschuss, der nach hinten losgehen würde

©

Eine eindringliche Warnung vor einer überhasteten Angleichung der Rechte von Arbeitern und Angestellten kommt vom österreichischen Handel: „Eine Angleichung von Arbeitern und Angestellten auf Teufel komm raus und ohne Einbindung von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie ohne gesetzliche Begutachtung ist ein unüberlegter Schnellschuss auf Kosten der Wirtschaft. Offensichtlich sollen hier im Wahlkampf wieder ‚Zuckerln‘ verteilt werden. Das ist verantwortungslos gegenüber den Betrieben und letztlich auch ihren Beschäftigten“, kritisiert Peter Buchmüller, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und warnt: „Dieser Schuss wird nach hinten losgehen.“ 

Der Handel beschäftigt rund 150.000 Arbeiter. Eine überhastete Angleichung hätte massive negative Folgen. Der vorliegende Antrag enthält nicht nur Regelungen zur Angleichung der Rechte von Arbeitern und Angestellten, er greift auch in die Kündigungsbestimmungen von geringfügig Beschäftigten Angestellten ein. „Hier wäre der Handel, der viele Samstagskräfte beschäftigt, massiv betroffen“, stellt Buchmüller fest.

Es geht nicht um die Sache, lediglich um Wählerfang!

In der Sache selbst geht es dem österreichischen Handel nicht so sehr um das „Ob“, sondern um das „Wie“. Grundsätzlich ist es sinnvoll und notwendig, über eine weitere Angleichung der Rechte der Arbeiter an die der Angestellten zu sprechen. Der Handel war und ist hier immer gesprächsbereit. „Eine Ho-Ruck-Aktion birgt aber ungeahnte Gefahren sowie eine überbordende wirtschaftliche Belastung der Betriebe und ist somit strikt abzulehnen. Zudem zeigen manche Äußerungen aus der SPÖ, dass es hier nicht um die Sache geht, sondern lediglich um Wählerfang. Wahlkampf auf Kosten der Betriebe - Nein Danke!“, so Buchmüller abschließend. (PWK753/SR)

von

Das könnte Sie auch interessieren

  • Handel
Sportartikelhandel

Neu: Premiere für „Store Seller“, die Berufs-Staatsmeisterschaft im Handel 

Top-Verkaufstalente stellen beim „Store Seller“-Wettbewerb - der 1. Berufs-Staatsmeisterschaft im Handel - Können, Kompetenz und Fachwissen unter Beweis – Auftakt am 4.9. mehr

  • Bank und Versicherung
v.l.: Andreas Zakostelsky (FV der Pensionskassen), Barbara Kolm (F.A.v. Hayek Institut), Martin Kocher (IHS), und Norbert Schnedl (Dr. Karl Kummer Institut)

Richtungsweisende neue Publikation: „Vorsorge und Verantwortung - Antworten für die Zukunft“ 

Zakostelsky: „Wertvoller Beitrag, um zum Thema Vorsorge unvoreingenommen und mit hoher Kompetenz rasch Lösungen zu erarbeiten, zu diskutieren, weiter zu entwickeln“ mehr

  • Gewerbe und Handwerk
Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Bundessparte Gewerbe und Handwerk

Scheichelbauer-Schuster: Fachkräftemangel dämpft Konjunkturdynamik

Deutliches Lehrstellenplus in Handwerk und Gewerbe zu verzeichnen – Sparte rechnet mit 5 Prozent-Plus ab Herbst – Digitalisierung wird Lehrausbildung attraktiver machen mehr