th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home
news.wko.at

WKÖ Global Trade Brief Juli 2018

US-Zusatzzölle auf chinesische Importe in die USA ab 6. Juli 2018

WKÖ Global Trade Brief
© WKÖ

Die USA veröffentlichten am 15. Juni 2018 eine Liste mit Produkten, auf die 25 % Zusatzzoll auf den Import von Waren chinesischen Ursprungs (1.300 Zolltarifnummern, darunter Maschinen, Roboter, Produkte der ICT, aus der Luft- und Raumfahrt etc.) eingehoben werden, im Ausmaß von rund US$ 50 Mrd. Teil 1 der Liste im Ausmaß von rund US$ 34 Mrd. soll am 6. Juli in Kraft treten. Zum Teil 2 der Liste über US$ 16 Mrd. soll es noch eine öffentliche Konsultation geben.

Als Grund für diese Maßnahmen geben die USA die Missachtung geistiger Eigentumsrechte und erzwungenen Technologietransfer durch China an. Die US-Rechtsgrundlage ist die sogenannte „Section 301“ des US Trade Act. Vergleichbar mit den US-Maßnahmen auf Stahl und Aluminium soll es auch hier die Möglichkeiten individueller Ausnahmeanträge geben. Die Formalitäten dafür sind noch nicht bekannt.

Die Gegenmaßnahmen Chinas sind in Ausarbeitung und sollen ebenfalls ab 6. Juli 2018 auf US-Produkte beim Import nach China gelten. Der Entwurf einer vom US-China Business Council veröffentlichten chinesischen Produktliste enthält u.a. landwirtschaftliche Produkte wie Soja (US-Exporte 2017 von rund US$ 12,3 Mrd. nach China) oder Produkte der zivilen Luftfahrt (US-Exporte 2017 von rund US$ 16,3 Mrd. nach China).

Auch österreichische Firmen können mehrfach indirekt betroffen sein: 

  • Österreichische Unternehmen, die von ihren Produktionsniederlassungen in China in die USA liefern.
  • Österreichische Unternehmen, die von ihren Produktionsniederlassungen in den USA nach China liefern.
  • Österreichische Unternehmen, die an chinesische Produzenten, deren US-Exporte von Zusatzzöllen betroffen sind, zuliefern.
  • Österreichische Unternehmen, die an US-Produzenten, deren China-Exporte von Zusatzzöllen betroffen sind, zuliefern.
  • Österreichische Unternehmen, die US-amerikanische bzw. chinesische Handelsware nach China bzw. in die USA exportieren.

Das könnte Sie auch interessieren

  • EU-Panorama

EU-Panorama vom 21. September 2018

WKÖ unterstützt heimische Unternehmen gezielt bei Brexit-Vorbereitungen – mit oder ohne „Deal“ mehr

  • News
Enterprise Europe Network

Weltweit größtes KMU-Netzwerk trifft sich bei EEN-Jahreskonferenz in Wien - Enterprise Europe Network als wertvoller KMU-Partner etabliert 

Schramböck: KMU sind Rückgrat der Wirtschaft - WKÖ-Rabmer-Koller: EEN bietet maßgeschneiderte Unterstützung - FFG-Egerth: Seit 2008 haben 73.000 Betriebe in Österreich profitiert mehr